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Bankpolitik

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Bibliographic data

Object: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1004921209
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18251
Document type:
Monograph
Author:
Schander, Carl Friedrich Albert http://d-nb.info/gnd/105516362X
Title:
Statistische Angaben über die hauptsächlich am Weltverkehr beteiligten Länder
Place of publication:
Kiel
Publisher:
Druck von Schmidt & Klaunig
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (73 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Seeschiffahrt und Seeschiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

40 
II. Der Geldmarkt. 
Dividende gezahlt zu werden pflegt, gefördert werden kann. In Ländern 
dagegen, in denen die Beschaffung eigenen Kapitals teuer und der Besitz 
eigenen Betriebskapitals entweder wegen geringen Gewinns oder wegen 
der Praxis starker Gewinnausschüttung oder infolge des geringen Alters 
der bestehenden Unternehmungen nicht groß ist, ist ein starker Bedarf 
an Betriebskredit vorhanden; das gilt namentlich für jene Wirtschaften, 
in denen die Aktiengesellschaften noch nicht auf lange Lebensdauer zu 
rückblicken: die Privatfirmen pflegen einen erheblichen Geil der Ge 
winne für Geschäftserweiterung zurückzuhalten, die eingearbeitete, 
erfolgreiche Aktiengesellschaft hat die Tendenz, durch starke Rückstellun 
gen sich auch für Betriebszwecke ihr selbständiges Kapital wenigstens 
teilweise zu sichern, die junge Aktiengesellschaft pflegt vom Bankkredit 
abhängig zu sein. Der Konzentrationsprozetz in der Industrie, der zu 
Trusts führt, mindert den Bedarf an Letriebskredit: die Zusammen 
fassung konkurrierender Unternehmungen in eine große Gesellschaft 
verbilligt die Beschaffung von Tigenkapital, vermindert die Betriebs 
ausgaben und kann durch erhöhte Gewinne die Möglichkeit zur Schaf 
fung eigenen Betriebskapitals aus den Zahreserträgnissen bieten. End 
lich ist die Art der Kreditbedürfnisse, die erfolgreich an den Markt appel 
lieren kann, in den einzelnen Ländern nach der Betätigungsform der 
Kreditinstitute verschieden: Der Handwerker konnte bis vor kurzem 
in Zrankreich infolge der Organisation des dortigen Kreditwesens Be 
triebskredit nicht erhalten und sein Verlangen danach war für den 
Markt unwirksam, während in Mitteleuropa die Befriedigung dieser 
Kredite eine erhebliche Bedeutung hat. 
Der nationale Bedarf an Effektenkredit hängt von dem chuantum der 
im Lefitz eines Volkes befindlichen Wertpapiere, vom Verhältnis zwi 
schen dauernden Effektenanlegern und Spekulanten und von der Art der 
Emissionstätigkeit ab,- er ist bei überwiegendem Rentenbesitz und längeren 
Zwischenräumen zwischen der Schaffung neuer Werte niedriger als bei 
überwiegendem Aktienbesitz und zeitlicher Konzentration der Emissions- 
tätigkeit. 
Die Gesamtsumme dieser Kredite bestimmt den Geldmarktbedarf 
eines Landes,- wieweit er durch Anforderungen eines andern Landes 
erhöht werden kann, wird später erörtert werden. 
Die wichtigsten Kreditgeber auf dem Geldmarkt sind die Kredit 
banken. Sie verwalten kurzfällige Einlagen und können darüber hinaus 
für Wechseldiskontierung innerhalb der Grenzen ihrer Zahlungsfähig 
keit die verfügbaren Mittel durch Gutschrift erweitern; welchen Prozent 
satz der fremden Gelder sie dem Geldmarkt zuführen, das hängt von
	        

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Reparations-Sabotage Durch Die Weltwirtschaft. Gloeckner, 1928.
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