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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

122 
Die Eisenbahnen: Linienführung. 
langer Militärzüge durchweg als Reibungsbahn mit einer Steigung von höchstens 10°/ 00 
(1:100) und mit Gleisbögen von mindestens 350 m erbaut würde. Ihr bemerkens 
wertester Abschnitt ist die südliche Bergstrecke Weizen-Zollhaus (Paßhöhe). Sie ist in der 
Luftlinie 10 km lang, mit einem Höhenunterschiede der beiden Endstationen von 231 m. 
Es ergibt dieses eine durchschnittliche Steigung von 23°/ 0n (1:43), wobei aber zu beachten 
ist, daß das Gelände an einzelnen Stellen erheblich stärker ansteigt. Um daher der 
Forderung der Landesverteidigung gerecht zu werden, mußte die Linie künstlich erweitert 
werden, was nach Abb. 86 durch mehrfache Schleifenbildungen, Ausfahren eines Thales 
und eine ausgedehnte Tunnelschlinge erreicht worden ist. Die Bahnlänge ist dadurch auf 
25,5 km gewachsen, was eine Dnrchschnittssteigung von 9 °/ 00 (1:111) ergibt. An größeren 
Kunstbauten waren auf dieser Strecke sechs Tunnel mit 4600 in und vier Thalbrücken 
mit 780 in Gesamtlänge auszuführen. Abb. 87 zeigt zwei größere Bauwerke. Das 
obere stellt den 153 m langen Thalübergang bei Fützen dar. Die Fischbauchträger 
liegen mit ihrer Fahrbahn 30 in über Thalsohle. 
87. Thalbrnckr und Tmiiirlschliuge der strutegischrn Kchwarzwaldbahn. 
Der hervorragendste Punkt ist unstreitig die große Tnnnelschlinge oberhalb der 
Station Grimmelshofen. Die natürliche Geländebildung gestattete hier keine offene Linien 
entwickelung, ein Seitenthal fehlte, man mußte sonach seitlich in den Berg hineingehen, 
d. h. die Linie durch einen spiralförmig gestalteten, stetig ansteigenden Tunnel führen. 
Nach der „Engineering" entnommenen Abb. 87 beschreibt die Bahn hier einen vollen Kreis, 
sie wird also um 360° abgelenkt. Ihr unterer Punkt liegt an dieser Stelle 22 m senk 
recht unter dem oberen Gleiszuge. Es ist dieses die einzige Tunnelschlinge (Spiraltunnel), 
die das große deutsche Eisenbahnnetz auszuweisen hat. Sie selbst ist auch die größte bis 
jetzt ausgeführte, beträgt doch ihr Durchmesser nicht weniger als 700 iu. Von ihrem 
2200 in langen Umfange liegen 1700 iu im Tunnel. 
Schlingen können auch in offener Bahnlinie zur Anwendung gebracht werden, 
dann überschreitet die höher gelegene Strecke auf hoher Brücke die untere. Eine derartig 
ausgeführte Linie findet sich in Colorado. Abb. 88 gibt in einfacher Linie diese in 2700 m 
Meereshöhe gelegene hochinteressante Schleifen- und Schlingenstrecke der Union Pacific, 
Denver und Gulf-Bahn wieder, durch welche zwei Bergstädte (Georgetown und Silver 
Plume) verbunden werden, die in der Luftlinie nur etwa 1600 m voneinander entfernt 
sind, während ihr Höhenunterschied 2l3Uzin beträgt. Eine direkte Eisenbahnverbindung
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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