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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

250 Eisenbahnen: Personenwagen. 
in denen oft nicht einmal das Herausziehen (Verbreitern) der Sitze möglich ist, weiß 
davon ein Lied zu singen. 
Die amerikanischen Wagen — ausgenommen die der Luxuszüge sagen dem mit 
deutschen Bahnverhältnissen Vertrauten in Bezug aus Sitzanordnnng nicht zu. Die Sitze 
haben eine Rückenlehne nur bis zur Schulterhöhe, so daß man den Kopf nicht anlegen kann, 
was natürlich sehr unbequem ist. Man sagt drüben, die kunstvollen Frisuren und Kopf 
bedeckungen der Amerikanerinnen gestatteten nicht unsere hohen Lehnen, und bei der großen 
Rücksichtnahme, deren sich die Frauen bei den Amerikanern ersreuen, sei dieser Grund aus- 
258. Dreiachsiges amerikanisches MrchgestcU. 
schlaggebend für die Bauart der Sitze gewesen. Eine ferner uns ganz ungewohnte Unbe 
quemlichkeit der letzteren ist die, daß sämtliche Personen in die Fahrrichtung sehend sitzen. 
Die Rücklehnen sind umklappbar (Abb. 260) und werden beim Rücklauf der Wagen entgegen 
gesetzt eingestellt. Die Unterhaltung wird durch solche Sitzanordnung erschwert; das Reisen 
an sich wird freilich für den einzelnen ungenierter, da kein Gegenüber ihn anstarren kann. 
Wasch- und Aborteinrichtungen. Die auf längeren Reisen unentbehrlichen 
Abort- nnd Wascheinrichtungen kamen znerst auf den amerikanischen, sodann auf 
den deutschen Bahnen zur Einführung. Sie fanden bald auf den österreichischen und 
englischen Bahnen Nach 
ahmung. Dagegen fehlen 
sie noch vielfach auf süd- 
■« europäischen Linien, die 
| überhaupt den Nordbahnen 
| an Bequemlichkeit und Rein 
lichkeit nachstehen. 
$ Heizung. Sehr lang 
sam hat sich die heutige 
Wagenheizung entwickelt. 
Anfangs überhaupt fehlend, 
gelangte man verhältnis 
mäßig spät dazu, Heizein 
richtungen vorzusehen, viel 
fach geschah es erst auf An 
ordnung der Aufsichts 
behörden. Lange Jahre 
kannte man dann nur die 
gewöhnliche Ofenheizung und Wärmflaschen. Beide Mittel sind fragwürdiger Natur. 
Die Ofenheizung, bei der der Ofen gewöhnlich vom Wageninneren, seltener vom 
Dache aus bedient wird (Füllofen), erwärmt den Wagen ungleich, ist feuergefährlich, aller 
dings billig in der Anlage und im Betriebe und wirksam in der Lüftung, weshalb sie sich 
auch heute noch vielfach in den Wagen dritter und vierter Klasse vorfindet, ebenso in 
Gepäck- und Postwagen. 
Stark verbreitet war die Heizung mittels Wärmflaschen. Es sind dies flache, 
etwa 1 m lange Blechgefäße von ungefähr 20 1 Fassuugsraum. Gefüllt mit heißem 
259. Polsterung iir de» Magen der preußischen Ktaotskohnrn.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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