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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
101030657X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41609
Document type:
Monograph
Author:
Aughinbaugh, William E.
Title:
Selling Latin America
Place of publication:
Boston
Publisher:
Small, Maynard & Company Publishers
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 408 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XXIV. Trade marks
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

XXV 1. 
45 
Sklaverei und des Sklavenhandels hingestellt. „Die allgemeine 
Menschlichkeit wird verhöhnt, damit sich der Sklavenhändler 
mit Pasteten mäste und die Tochter seines Schiffers in Seide 
und Musselin dahinflattere!“ (Isert, S. 359). 
Durch diese geschickte Interessenverwirrung hatten die 
Schutzzöllner erreicht, was sie wollten. Jenen barbarischen 
Sklavenhaltern gönnte niemand mehr in England billige 
Rücksichtnahme auf ihre berechtigte Freischiffahrtspolitik. 
Dem schutzzöllnerischen Gedanken wurde damit in Westindien 
zum Siege verholfen. 
Die Bewegung gegen die Sklaverei und den Negerhandel 
ist somit von den schutzzöllnerischen Handelskreisen eine 
Zeit lang stark begünstigt und als Mittel für selbstsüchtige 
Zwecke gemifsbraucht worden. Wesentlich durch diese merk 
würdige Interessengemeinschaft erscheint es erklärlich, dafs 
der Kampf gegen den Sklavenhandel seit 1783 so reifsende 
Fortschritte machen konnte. 
Belege für die soeben entwickelte Darstellung dürften in 
der Literatur nicht leicht zu finden sein. Schwache An 
deutungen darauf enthalten folgende Stellen aus Bridges 
(II, S. 195—197). Wilberforce und sein selbstloser, auf 
opferungsvoller Kampf gegen den Sklavenhandel, den er — 
natürlich unbewufst — im Dienste der Schutzhandelspartei 
führte, wären demnach „ein Beispiel dafür, wie ein weiser 
Mann sich selbst, wie ein guter Mann andere täuschen kann“ ! 
— „Es ist vielleicht nicht hochherzig, aber wahr, wenn man 
das, was auf den ersten Blick dem Geist der Freiheit ent 
sprungen zu sein scheint, parteiischen Stimmungen und 
politischen Absichten zuschreibt.“ 
Bezüglich der moralischen Entrüstung gewisser den 
Menschenhandel bekämpfenden Parteien sollte man nach 
Bridges vorsichtig sein und „rather to ascribe to unworthy 
motives the interference of those who embraced the oppor 
tunity to impose upon the popular credulity, and raise their 
own fortunes by preaching the crusade which commenced 
against the sugar colonies.“ — Vielleicht rührten auch von 
den am Kampf beteiligten Rhedern die Geldmittel her, durch 
welche die kostspielige Agitation gegen den Sklavenhandel 
bestritten wurde? — 
Dritter Teil. 
Die Einsicht in die Schädlichkeit der Sklavenlieferungen 
an die nichtbritischen Kolonien. 
Der Abfall Nordamerikas hat vor allem dem in die aus 
ländischen Kolonien geführten Sklavenhandel eine gänzlich
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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