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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

240 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Charakter einer organisierten Sekte nahm der Saint-Simonismus 
im Jahr 1828 unter dem Einfluß Eugene Rodeigues’ an. Gleich 
zeitig beauftragten sie einen der ihrigen, Bazaed, die Lehre öffentlich 
in Vorträgen darzulegen. Diese Vorträge, die von 1828 bis 1830 vor 
einer glänzenden Hörerschaft stattfanden, — zu denen sich viele 
drängten, die später eine große Rolle in der Geschichte Frankreichs 
spielen sollten, wie Ferdinand von Lesseps, A. Caeeel, H. Caenot, 
die Gebrüder Peeeiee, Michel Chevalxee und andere — sind in 
zwei Bänden veröffentlicht worden und zwar unter dem Namen 
Exposition de la Doctrine de Saint-Simon (Darlegung der 
Lehren Saint-Simon’s). Der zweite Band beschäftigt sich haupt 
sächlich mit Philosophie und Moral. Der erste enthält die soziale 
Lehre der Schule und stellt, wie A. Mengee sehr richtig sagt, „eins 
der bedeutendsten Monumente des modernen Sozialismus dar“ x ). 
Unglücklicherweise gewann unter dem Einflüsse Enpantin’s die 
philosophische nnd mystische Seite des Saint-Simonismus die Oberhand 
über die soziale Seite. Das sollte den Ruin der Schule herbeiführen. 
Nach den Saint-Simonisten genügt es nicht, der modernen Mensch 
heit ihre soziale Bestimmung zu zeigen; man muß, so sagen sie, die 
Menschheit dazu bringen, ihre Bestimmung zu lieben, sie herbei- 
zusehnen und zwar mit der ganzen Kraft des Gefühls, und zwischen 
den Menschen jene Einheitlichkeit der Gedanken und der Handlungen 
schaffen, die allein durch eine gemeinsame, religiöse Überzeugung 
bewirkt wird. Der Saint-Simonismus wurde zu einer Religion mit 
einem Kultus, einer Moral, mit organisierten Predigten, mit Gemeinden, 
die sich an verschiedenen Punkten des Landes gründeten, und mit 
Aposteln, die in die Ferne gingen, um die frohe Botschaft überall 
zu verkünden. Es ist eine fremdartige Tatsache, die wohl der Unter 
suchung wert ist, wie diese Menschen, deren verfeinerte, wissen 
schaftliche Kultur sehr hoch stand, die allen bestehenden Religionen 
feindlich gesinnt waren, zu dieser Krisis eines religiösen Mystizismus 
gelangten, sie, von denen die meisten mehr dazu vorbereitet waren, 
sich geschäftlich zu betätigen, als eine neue „Kirche“ zu gründen! 
Enfantin und Bazaed waren die Päpste des neuen Kultus, aber 
Bazaed trat bald zurück, und Enfantin blieb der alleinige „Heilige 
Vater“. Er zog sich mit 40 Schülern in ein in Menilmontant ge- 
0 Der genaue Titel ist: Doctrine de Saint-Simon, Exposition, Pre 
miere annee, 1829. Wir zitieren nach der 2. Ausg. (Paris, 1830). Diesen Werken 
könnte man die Aufsätze anfügen, die Enfantin im Globe veröffentlicht und unter 
der Überschrift Economie politique et Politique (Volkswirtschaft und Politik) 
in einem Band (2. Ausg. 1832) vereinigt hat. Doch sind diese Aufsätze viel 
weniger interessant als die Doctrine und geben einfach die Gedanken wieder, die 
Enpantin schon in seinen Aufsätzen im Producteur dargelegt hatte.
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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