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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1014015472
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24472
Document type:
Monograph
Author:
Ladendorf, Friedrich
Title:
Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

6* 
83 
Zeit infolge der Zunahme der Bevölkerung noch bedeutend vergrössert 
hat. Da nicht nur der Anteil, sondern auch das gepachtete Land nicht 
reicht, um selbst eine kleinere Bauernfamilie zu ernähren, so benützen 
die sogar mit normalen Anteilen bedachten Bauernwirtschaften ihre 
Grundstücke ausschliesslich als Ackerland. Leiden die neurussischen 
Bauern an Mangel an Ackerland, so bedürfen sie noch in viel höherem 
Masse der Weide- und Wiesenländereien. Das hat neulich die Unter 
suchung der Landwirtschaftskomitees vom Jahre 1902 wieder bestätigt. 
«Schon bei der Landzuteilung an die Bauern hatte die für Futter 
gewächse bestimmte Fläche eine unbedeutende Grösse. Infolge der Zu 
nahme der Bevölkerung» — berichtet das Komitee von Bessarabien — 
«entstand eine starke Ausdehnung des Ackerlandes und die Umwandlung 
der Heuschläge und des Weidelandes in Ackerland. Zu gleicher Zeit 
aber verhindern es die stetig steigenden Frachtpreise für Heuschläge und 
Weideländereien den Mangel daran durch Pachtung zu beseitigen.» 
Im Jahre 1893 betrug die Fläche der Heuschläge pro 1 Hof in 
Bessarabien 0,43 Dess., in Ekaterinoslaw 0,3 Dess., in Taurien 0,2 Dess. 
und in Cherson 0,48 Dess. In diesem letzten Gouvernement verteilten 
sich die Ländereien pro 1 Hof folgenderweise: Ackerland 8,4 Dess., 
Heuschlag 0,48 Dess., Weideland 1,3 Dess. Gegen 1900 betrug der 
Heuschlag im Durchschnitt 0,9% des gesamten Landes. In Ekaterinos 
law in den Jahren 1898—99 2,1 °/o. 
In Taurien ist der Heuschlag als selbständige Länderei in der Regel 
nicht vorhanden; das Heu wird unter günstigen Umständen auf dem 
Ackerlande geerntet. Nach der Semstwostatistik betrug die Zahl der 
Bauernwirtschaften ohne Heu im Jahre 1899: 
1. wegen Nichtvorhandenseins der Heuschläge überhaupt aus 73 Mit 
teilungen in 54,1%. 
2. wegen Missernte — aus den 62 Mitteilungen in 45,9 °/o. 
Dass ganze Gemeinden keinen selbständigen Heuschlag besitzen, 
kommt nicht selten vor. So z. B. im Kreise Bachmut (Gouv. Ekaterinos 
law) haben von den 257 Bauerngemeinden nur 38 einen selbständigen 
Heuschlag, im Kreise Rostow (Dongebiet) von 112 Gemeinden nur 14. 
Ein Dorf, Dolinka, im Kreise Perelcop (Taurien), das aus 299 Seelen 
beiderlei Geschlechtes besteht und 754,25 Dess. Land besitzt, hat keine 
Heuschläge. Nicht nur die bäuerlichen Privatgrundbesitzer müssen 
irgendwo Weideland pachten, — es kommt oft vor, dass es auch die 
einzelnen Gemeindegenossen tun müssen. Bei der Verlosung von Heu 
schlägen besteht in vielen Feldgemeinschaften die Bestimmung, dass nur 
eine bestimmte Zahl von Vieh auf das Weideland getrieben werden darf.
	        

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Die Wirtschaftliche Entwicklung Und Lage Der Elektrotechnik in Der Schweiz. Gedruckt bei J. Munz, 1906.
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