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Die Entwickelung zum Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung zum Socialismus

Monograph

Identifikator:
1015101941
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47271
Document type:
Monograph
Title:
Allgemeine Sozialwirtschaftslehre
Place of publication:
Kiel
Publisher:
Druck von Schmidt & Klaunig
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (16 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Allgemeine Literatur, Lehrbücher und Systeme
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
    B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

40 
Die Grundlagen. 
denen sich vielfach sogar gleichartige Geschäfte zusammenhallen. Hier spielt die 
Kaufbequemlichkeit des Verbrauchers eine große Rolle; die Möglichkeit eines 
Preis- und Gütevergleichs der verschiedenen Geschäfte, die in der Nähe beiein 
ander liegen, lockt Käufer an; einzelne weitab liegende Läden, selbst große Häuser, 
werden wenig beachtet. Alle großen Waren- und Kaufhäuser und die Spezial 
geschäfte liegen in den Brennpunkten des Verkehrs mehr oder minder dicht beiein 
ander und bewirken so oft unvorstellbar hohe Preise für Grundstücke und Mieten, 
die aber trotzdem tragbar und lohnend sind, weil nur an diesem Standort die Käu 
fer in Massen angelockt werden können. Diese Möglichkeit des Anlockens der 
vorbeiströmenden Menschenmassen, welche vorwiegend durch eine hervorste 
chende äußere Aufmachung, durch werbende Schaufensterauslagen u. a. unter 
stützt wird, fällt bei Versandgeschäften und oft auch bei den sog. Etagengeschäften 
weg. Diese beiden Arten arbeiten mehr durch Zeitungswerbung, Anschläge in 
Verkehrsmitteln, Postwurfsendungen oder persönliche Empfehlung. Besonders 
das reine Versandgeschäft verzichtet völlig auf alle vorgenannten Vorzüge der 
Lage; ihm kommt es nur auf Billigkeit der Mieten oder Grundstücke und auf gute 
Lage zu den Transportmitteln an, mit denen der Versand erfolgt. Kleine Unter 
schiede ergeben sich beim Stadtversand gegenüber dem außerörtlichen Versand. 
Der Großhandel, soweit er einzelne oder nur wenige, meist gleichartige Erzeug 
nisse vom Erzeuger sammelt, prüft, sortiert und nach den Bedarfsländern zum 
Versand bringt, sitzt inmitten der Erzeugungsgebiete (Übersee). Die verteilenden 
Großhändler wiederum sitzen an den Brennpunkten des Welt- oder Binnenver 
kehrs, an den großen Umschlags-, Lager- und Börsenplätzen, die meist in diesen 
Verkehrsmittelpunkten, an denen Binnen- und Seeschiffahrt, Straßen und Eisen 
bahnen Zusammentreffen, sich gebildet haben. Oder sie suchen einen bestimmten, 
örtlich begrenzten Kreis von Abnehmern möglichst vollzählig mit möglichst vielen 
Waren zu beliefern und schlagen dann ihren Sitz inmitten ihres Absatzgebietes 
auf. Zwischen beiden Gruppen arbeitet der Zwischenhändler, der in der Lage sein 
muß, gleichmäßig nach der Seite des Einkaufs und des Absatzes die Verbindung 
aufzunehmen. Überflüssige Transporte, die seine Ware verteuern oder seinen Ge 
winn schmälern würden, müssen vermieden werden; er wird also zum mindesten 
seine Warenläger, wenn er überhaupt solche hält, in Orte mit günstigen Verkehrs 
verhältnissen nach den beiden Seiten des Einkaufs und Absatzes legen. Die guten 
Möglichkeiten der telephonischen, brieflichen und telegraphischen Verständigung 
machen es möglich, daß seine Büros und damit der Sitz des Unternehmens an 
völlig anderen Orten liegen. 
Bei allem spielt natürlich auch die Art des Erzeugnisses eine gewisse, wenn auch 
meist untergeordnete Rolle. Leicht verderbliche, sperrige, sehr billige oder sehr 
schwere Erzeugnisse sind transportempfindlicher als andere, die hochwertig oder 
leicht sind. Für Spekulationshändler spielen oft die Möglichkeiten guter und um 
fassender Benachrichtigung mit. Im ganzen jedoch kann gesagt werden, daß der 
Absatz für den Standort des Handels der beherrschende Gesichtspunkt ist. 
Eine besondere Stellung nehmen das Export- und Importgeschäft ein. Das (selbständige) 
Exportgeschäft macht von zwei Möglichkeiten Gebrauch. Wenn es auf eine Ware oder Waren 
art eingestellt ist (Spezialexporteur), wird es seinen Standort in die Nähe der Industrie 
rücken, die diese Erzeugnisse herstellt: Exportgeschäfte für Kleineisenwaren in Solingen, für 
Metallwaren in Iserlohn und in Lüdenscheid, für Beleuchtungskörper, Konfektion u. a. m. in 
Berlin. Die Nähe ermöglicht den Überblick über die Erzeugnisse, die Fühlungnahme mit den 
Herstellungsbetrieben und entsprechende Absatzmöglichkeiten nach allen Richtungen. Die 
Hälfte aller selbständigen Exportgeschäfte in Deutschland dürfte ihren Sitz in den Industrie 
städten des Binnenlandes haben. In den Hafenstädten sitzen mehr die Exporteure, die mit 
allen Waren handeln und sich nach einzelnen Ländern spezialisiert haben (Allgemeinexporteure). 
Sie verschaffen sich (und ihren überseeischen Auftraggebern) die Kenntnis von den Waren 
durch Musterläger und Exportagenten, die die Waren in den Hafenstädten zur Schau stellen.
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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