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Die Volkszählung vom 1. Dezember 1910 sowie die Ergebnisse der Bevölkerungsaufnahmen in den Jahren 1911 bis 1917 im hamburgischen Staate

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkszählung vom 1. Dezember 1910 sowie die Ergebnisse der Bevölkerungsaufnahmen in den Jahren 1911 bis 1917 im hamburgischen Staate

Monograph

Identifikator:
1016291019
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-38975
Document type:
Monograph
Title:
Die Volkszählung vom 1. Dezember 1910 sowie die Ergebnisse der Bevölkerungsaufnahmen in den Jahren 1911 bis 1917 im hamburgischen Staate
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Otto Meissners Verlag
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (89 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Bevölerung nach dem Religionsbekenntnis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Volkszählung vom 1. Dezember 1910 sowie die Ergebnisse der Bevölkerungsaufnahmen in den Jahren 1911 bis 1917 im hamburgischen Staate
  • Title page
  • Contents
  • I. Umfang und Ausführung der Aufnahme
  • II. Die Zählungsergebnisse allgemein; Stand, Dichtigkeit und Wachstum der Bevölkerung
  • III. Zusammensetzung der Bevölkerung nach dem Geschlecht
  • IV. Alter und Familiestand der Bevölkerung
  • V. Die Bevölerung nach dem Religionsbekenntnis
  • VI. Die Bevölkerung nach der Staatsangehörigkeit
  • VII. Die Bevölkerung nach Herkunftsort und ~land
  • Ergebnisse der Bevölerungsaufnahmen oder Volkszählungen in Hamburg in den Jahren 1911 bis 1917

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ERSTER TEIL: GEOGRAPHISCHE GÜTERLEHRE Die berühmtesten Lagen wurden schon genannt, Haupthandels- plätze sind Rüdesheim, Eltville, Bingen, Mainz und Köln. Von den Moselweinen, nicht allzu schweren, spritzigen Weinen, die sich besonders durch ihre liebliche Blume auszeichnen, wachsen die besten auf der Strecke von Neumagen bis Traben-Trarbach auf kalireichem Tonschiefer. (Vgl. Abb. 47, S. 67.) Der Schwerpunkt des Rheinpfälzer Weinbaus liegt nach Güte and Menge am Fuße der Haardt. Allen Pfälzer Weinen eignet ein geringer Säuregehalt, die Spitzenweine sind infolge ihres hohen Ge- haltes an ungegorenem Zucker „schmalzig“, „sie gehen ein wie eine Elle Samt“ Die Frankenweine sind „markig, würzig und harmonisch“. Ihre edelsten Gewächse gedeihen am Stein, Leisten und Schloßberg bei und in Würzburg. Seit rund hundert Jahren wird in Deutschland auch Schaum- wein hergestellt. Im Durchschnitt der Jahre 1903 bis 1917 betrug lie jährliche Produktion reichlich 12 Millionen Flaschen, von denen L—13} Million ausgeführt wurden. Die meisten Champagnerkellereien änden sich in den Weinbaugebieten am Rhein. Der deutsche Weinbau liegt ganz überwiegend in den Händen von Klein- oauern. Die wirtschaftliche Lage der Winzer ist infolge der Einfuhr billiger :remder, namentlich französischer Weine und infolge der großen Schwankungen, denen der Weinbau nach Güte, Ertrag und Preisgestaltung unterworfen ist, im allgemeinen nicht gut. Unterstützung und Erhaltung des Winzerstandes ist aber im volkswirtschaftlichen Interesse geboten, denn das intensiv bearbeitete Reb- zelände ernährt eine dichte, bodenständige Bevölkerung, von der beim Übergang zu einer anderen Kultur ein großer Teil die Heimat verlassen müßte. Wir übergehen die übrigen, weniger bedeutenden Weinbaugebiete des europäischen Festlands in Bulgarien und der Türkei, im südlichen Rußland, wo der Weinbau in der Krim die beste Pflege genießt, und jun der Rebenfülle der atlantischen Inseln — Nordkanarien, Azoren, Madeira — auch nur kurz Erwäh- Aung, um noch ein wenig länger zu verweilen bei den Rebgeländen der Vereinigten Staa- ten. Schon die nor- mannischen Kin- wanderer fanden aufdemGebieteder heutigen Union die Rebe in sol- cher Fülle wild- wachsend vor, daß sie das Land ge- radezu als „Wein- 50. Hauntweinbaugebiete der Vereinigten Staaten.

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Weltwirtschaftliche Und Politische Erdkunde. Hirt, 1929.
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