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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

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Bibliographic data

Object: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
1016716656
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162582
Document type:
Monograph
Author:
Altmann-Gottheiner, Elisabeth http://d-nb.info/gnd/116295279
Title:
Leitfaden durch die Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1923
Scope:
107 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Eine Einschaltung über Sage
  • Zweites Kapitel. Weitere Einzelheiten über das Vermögen von Sage
  • Drittes Kapitel. Noch einmal Goulds Vermögen
  • Viertes Kapitel. Der gegenwärtige Stand des Gouldschen Vermögens
  • Fünftes Kapitel. Das Vermögen von Blair und Garrett
  • Sechstes Kapitel. Das Pacific-Quartett
  • Siebentes Kapitel. Das Werden J. Pierpont Morgans
  • Achtes Kapitel. Das Aufblühen von Morgans Vermögen
  • Neuntes Kapitel. Morgan als Bank- und Eisenbahnkönig
  • Zehntes Kapitel. Morgan der "unvergleichliche Führer der Industrie"
  • Elftes Kapitel. Morgan auf der Höhe
  • Zwölftes Kapitel. Morgan als "Retter der Nation"
  • Dreizehntes Kapitel. Das Elkinssche Vermögen
  • Vierzehntes Kapitel. Das Vermögen Hills
  • Fünfzehntes Kapitel. Das Carnegie-Vermögen
  • Sechzehntes Kapitel. Das amerikanische Proletariat
  • Index

Full text

— 764 — 
Diese beruflichen Klassen als ein bestehendes Proletariat 
zu bezeichnen, wäre augenscheinlich absurd. Wie arm auch 
viele ihrer Mitglieder, wie gering auch Lohn oder Gehalt 
sein mögen, so nehmen sie doch als Ganzes eine Überlegen- 
heit über die Handarbeiter für sich in Anspruch. Da sie sich 
in einer Atmosphäre von Wohlerzogenheit und Achtbar- 
keit bewegen, die oft unecht genug ist, versuchen sie sich mit 
einer Miene des Standesbewußtseins und Ansehens zu um- 
kleiden. Trotz alledem wirken materielle Kräfte rasch zu- 
sammen, um diese angenommene Abgeschlossenheit nieder- 
zubrechen. Wie auch immer die Ansprüche dieser beruf- 
lichen Gruppen beschaffen sein mögen, es lastet auf ihnen 
die schreckliche Gewalt des wirtschaftlichen Druckes. Die 
Lebenspreise sind in den letzten zehn Jahren um reich- 
lich 50 Prozent gestiegen — abgesehen von den Mieten; 
und während die geübten und oft auch die ungeübten 
Arbeiter mit Hilfe ihrer Organisationen, Streike, Boykotte 
und anderer Mittel eine gewisse, wenn auch ungenügende 
Zulage erzwungen haben, sind die Löhne und Gehälter 
großer freiberuflicher Gruppen unverändert geblieben. Die 
dauernd auferlegte Notwendigkeit, in Kleidung und Woh- 
nung einen guten äußeren Schein aufrechtzuerhalten, 
hat eine quälende Armut zur Folge, die um so schärfer 
gefühlt wird, als Klugheit sie zu verbergen zwingt. Diese 
Tatsache ist auch für die Hunderte und Tausende von 
Kommis, Verkäufern, Verkäuferinnen und andern solchen 
mit dem Verkauf von Handelserzeugnissen beschäftigten 
Arbeitern zutreffend, wenn auch diese Arbeiter nicht in 
die freiberuflichen Gruppen eingereiht sind. 
Im allgemeinen sind deshalb die „geistigen Arbeiter“ 
durchaus nicht mit den bestehenden Verhältnissen zufrie- 
den, unter denen die meisten von ihnen infolge der niedrigen 
Löhne und Gehälter bei nur geringer Aussicht, vorwärts- 
zukommen, leiden. Diese Unzufriedenheit bedeutet aber 
noch lange nicht, daß sie sich selbst zum Proletariat rechnen. 
Ihre Art der Erziehung, ihre Umgebung, das Fehlen jeder 
Berührung mit der Maschinenarbeit und ihre persönliche 
Geistesrichtung haben dazu geführt, daß sie für sich eine 
besondere Stellung beanspruchen und die Ideen und
	        

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The Housing Question. George Allen & Unwin Ltd., 1922.
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