Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

156 
4. Buch. Die Staatseinnahmen. 
Einnahme aus dem Betriebe einer staatlichen Notenbank oder einer 
staatlichen Maschinenfabrik ist eine mechanische Einnahme. 
4. Privatwirtschaftliche Einnahmen sind jene, bei welchen in 
bezug auf die Gewinnung der Einnahmen zwischen dem Staat und 
den Staatsbürgern, dem Staats- und Privathaushalt kein wesentlicher 
Unterschied ist. In diesen Fällen ist auch der Staat Produzent, 
Unternehmer, der gewisse Güterquellen, namentlich Grund und 
Boden zum Erwerb von Einnahmen in Tätigkeit setzt. Obwohl 
diese privatwirtschaftlichen Einnahmen auf verschiedenen Entwick 
lungsstufen des Staates verschiedene Bedeutung haben, so ist es doch 
kaum wahrscheinlich, daß dieselben je gänzlich aus dem Staatshaus 
halte verschwinden werden. Ja in einem eventuell zur Gestaltung 
kommenden sozialistischen Staate würde das ganze Staatseinkommen 
diesen Charakter behalten und den einzelnen würde ihr Anteil aus 
diesem Einkommen angewiesen werden. Doch hiervon ganz abge 
sehen, die gewaltige Maschinerie des Staates und deren Zusammen 
hang mit der ganzen nationalen Wirtschaft bringt es mit sich, daß 
der Staat zu jeder Zeit im Besitze von ertragbietenden Vermögens 
teilen und nach volkswirtschaftlichen Prinzipien verwalteten Unter 
nehmungen sein wird. In dieser Hinsicht ist ja die neuere Zeit 
lehrreich genug, die den interessanten Prozeß zeigt, daß einerseits 
gegen die wirtschaftliche Tätigkeit des Staates protestiert wird, 
andererseits aus höherem volkswirtschaftlichem Interesse die Ver 
staatlichung von Eisenbahn, Notenbank, Versicherungswesen, Kohlen 
bergbau usw. gefordert wird. 
Wenn wir die Gründe näher ins Auge fassen, welche gegen 
die wirtschaftliche Tätigkeit und hiermit zusammenhängend gegen 
den privatwirtschaftlichen Erwerb des Staates angeführt werden, so 
finden wir namentlich die folgenden: 1. Das geringe direkte Inter 
esse der staatlichen Angestellten, da ihr festgesetztes Einkommen 
von dem Schicksal des Unternehmens unabhängig ist. 2. Der 
Mangel der Initiative und raschen Verfügung, welche beide im wirt 
schaftlichen Leben oft von entscheidender Wichtigkeit sind. Ein so 
großer Organismus, wie der Staat, muß mehr weniger hierarchisch 
eingerichtet sein mit streng umschriebenen Kompetenzen, was die 
rasche Handlungsfähigkeit ausschließt. 3. Durch seine privatwirt 
schaftliche Tätigkeit schränkt der Staat nicht nur das Gebiet ein, 
auf welchem sich die Staatsbürger wirtschaftlich betätigen können, 
sondern er bedroht dieselben sogar mit seiner eventuell gefährlichen 
Konkurrenz, welche die auf seiten des Staates wirkenden Vorteile 
(Notorietät, Vertrauen, Steuerfreiheit usw.) noch erschweren. Es 
ist das besondere Verdienst von Adam Smith, daß er, die Bedeu-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.