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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

V. Abschnitt. Das Staatsvermögen. 
175 
2. Die Unregelmäßigkeit des Staatshaushaltes sowohl in seinen 
Einnahmen als in seinen Ausgaben hat in manchen Staaten dahin 
geführt, daß dort für außerordentliche Fälle ein Reservefonds an 
gelegt wurde. Solche Reserven sind jedoch ’im modernen Staats 
haushalt bei der Entwicklung des Staatskredites nicht notwendig. 
Bei der Ausdehnung des heutigen Staatshaushaltes und dem großen 
Geldverkebr innerhalb desselben verfügt der Staat zu jeder Zeit 
über bedeutende Kassenbestände, welche zur Ausgleichung von Ebbe 
und Flut verwendet werden können. Auch die Beständigkeit der 
Tätigkeit der parlamentarischen Körperschaften erleichtert die Für 
sorge in plötzlich auftretenden Bedarfsfällen. Diesen Umständen 
gegenüber verlieren die Reserven um so mehr an Bedeutung, als 
solche Reserven doch nur in sehr bescheidenem Maße eingestellt 
werden können, welches Maß mit dem Umfange des Staatshaushaltes 
in gar keinem Verhältnisse steht. 
V. Abschnitt. 
Das Staatsvermögen. 
In der Regel versäumen es die Bearbeiter der Finanzwissen 
schaft, sich mit den Verhältnissen und Problemen des Staatsver 
mögens zu befassen, von dessen Einnahmen abgesehen. Und doch 
spielt das Staatsvermögen an und für sich schon eine wichtige Rolle. 
Dies läßt sich kaum mit einem anderen Umstande erklären, als daß 
in den meisten Staaten der Bestand des Staatsvermögens bedeutend 
abgenommen hat, so daß dasselbe in den Staaten auf die Leistungs 
fähigkeit, auf die Kreditfähigkeit, auf die Kriegsbereitschaft usw. 
einen geringen Einfluß ausübt. Dies gilt aber nur für einzelne 
Staaten, während in anderen für die finanzielle Kraft des Staates 
wie so manche andere bewährte Institution Preußens, auf das neue Deutsche 
Reich übergegangen. In einer geographisch so ausgesetzten Lage wie derjenigen 
Deutschlands und vollends bisher Preußens im Zentrum Europas, bei so prekären 
politischen Verhältnissen und bei einer Wehrverfassung, deren Wesen darin liegt, 
daß relativ schwache Friedenscadres im Fliege sofort durch die Mobilmachung 
stark angefüllt werden müssen, ist ein solcher, in gemünztem Gelde vorrätiger 
Staatsschatz geradezu unentbehrlich. Er gehört, so gut wie ein Arsenal und 
wie die im Frieden erfolgende Einübung der Mannschaft zu den notwendigen 
Mitteln, mit denen sich ein moderner Staat in Deutschlands Lage rechtzeitig 
auf den Kriegsfall vorbereitet." (Das Reiehsfinanzwesen, Holtzendorffs Jahrbuch 
für Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtspflege, III. Jahrgang, I. Hälfte, Leipzig 
1874, 8. 67 ff.)
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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