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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

ti. III. Abschnitt. Steuerpolitik. 
325 
war England in einem scharfen Kampfe mit Frankreich verwickelt, 
was einen nachhaltigen Einfluß auf seine Finanzlage ausübte. Be 
deutende Staatsschulden, die energische Inanspruchnahme der Ver 
zehrungssteuern, namentlich aber die auf die höheren Einkommen 
auferlegten Einkommensteuern versahen den Fiskus mit den nötigen 
Mitteln. Mit Beendigung des Krieges nimmt England sogleich die 
finanziellen Reformen in Angriff. Während des Krieges erfreute 
sich England, abgesehen von den schweren finanziellen Lasten, be 
deutenden Wohlstandes. Die Landwirtschaft genoß die hohen Ge 
treidepreise, Industrie, Handel, Schiffahrt nützten die durch den 
Krieg geschaffene monopolistische Lage aus. Mit Beendigung des 
Krieges hörte all dies auf und die volkswirtschaftlichen Reformen 
wurden unaufschiebbar. An der Spitze dieser Bewegung stehen 
drei Namen: Huskisson, Peel, Gladstone, neben ihnen noch Canning, 
Cobden und Andere. Die Steuerreform kommt in drei wichtigen 
Verfügungen zum Ausdruck: Herabsetzung der Verzehrungssteuern, 
Neuordnung der Zollpolitik und des Zollwesens und Einführung 
der Einkommensteuer. Hierzu kommt später die Entwicklung 
der Erbschaftssteuer. Die Wichtigkeit dieser Reformen besteht 
in der Minderung der Lasten der unteren Klassen, größere In 
anspruchnahme der oberen Klassen, Verdrängung der indirekten 
durch die direkten Steuern und Befreiung der wirtschaftlichen 
Tätigkeit der Nation von allen Beschränkungen. 
Wir sehen hieraus, daß in England volkswirtschaftliche und 
finanzielle Reformen immer parallel gehen und dies zeigt sich auch 
in der neueren Bewegung, welche die Frage der Selbstverwaltung 
und ihrer Lasten gemeinsam mit der Grundbesitzfrage lösen will. 
Von 1822 bis in die Mitte der 80 er Jahre wurden die indirekten 
Steuern um etwa 800 Millionen Mark herabgesetzt. Die finanziellen 
Reformen bieten immer neue Erleichterungen, welche die Lasten 
der Staatsbürger mit vielen hundert Millionen vermindern. Die 
Einkommensteuer wird mehr und mehr das Rückgrat der Be 
steuerung, welche mit der in dem wechselnden Steuerfuß wurzelnden 
großen Beweglichkeit gegenüber den wechselnden Bedürfnissen des 
Staatshaushaltes die größte Akkommodationsfähigkeit beweist. Da 
bei rechnet sie mit der Natur der Einkommens- und Vermögens 
verteilung und bringt in einer mäßigen Progression deren Einfluß 
auf die Leistungsfähigkeit zum Ausdruck. Ein charakteristischer 
Zug der englischen Steuerpolitik besteht auch darin, daß sie immer 
die Harmonie mit den herrschenden volkswirtschaftlichen Verhält 
nissen suchte und fand. 
2. Nicht so günstig ist das Bild, das Frankreichs Steuerpolitik
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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