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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

14 
1. Buch. Einleitende Lehren. 
Volk in Anspruch genommen und Geldleistungen wurden nicht be 
ansprucht. Mit der Entwicklung größerer Staatstätigkeit aber 
wurde auch regelmäßige Besteuerung notwendig, denn wenn auch 
mit dem Siege der Demokratie die Kosten des königlichen Haus 
haltes wegfielen, immer größere Kosten verursachte die Verpflegung 
des Volkes und die Belohnung seiner öffentlichen Funktionen. Im 
fünften Jahrhundert waren die Staatsdomänen schon sehr zusammen 
geschrumpft; größere Bedeutung hatten die Bergwerke. Direkte 
Steuern in der Form von Naturalleistungen werden schon von 
Homer erwähnt und. mit der Tyrannis wird die Steuer zur regel 
mäßigen Einnahmequelle. Die Demokratie macht die direkten 
Steuern wieder zur außerordentlichen Einnahmequelle. Nichts wider 
sprach so sehr dem Geiste der Freiheit sagt Böckh 1 ) wie 
die persönliche Steuer. Nicht vom Körper, sondern vom Vermögen 
müsse gesteuert werden, aber auch das Vermögen der Bürger wurde 
nur im Notfall besteuert oder unter einer ehrenvollen Form. Diesen 
Charakter besaßen die Liturgien, insbesondere die Triarchie, die 
Last der Ausstattung von Kriegsschiffen, die Choregie, Bestreitung 
des Aufwandes für die öffentlichen Feste und Spiele, endlich die 
Vermögenssteuer. Hierzu kamen, wenn auch nur ausnahmsweise, 
Anlehen, in- und ausländische, verzinsbare und unverzinsbare. Die 
größte Bedeutung besaßen die indirekten Steuern, zum Teil mit dem 
Charakter der Gebühren. An erster Stelle standen die Zölle und 
Gebühren für die Benutzung der Häfen, welche sich aus den Ge 
schenken entwickelten, welche vordem die fremden Kaufleute für 
Gestattung des Handels darboten. Auch der Marktverkehr wurde 
besteuert und zur Zeit der peloponnesischen Kriege wurde die Steuer 
schon bei den Stadttoren eingehoben, wodurch diese Steuer die Eigen 
schaft von Verbrauchssteuern erhielt. Der Steuer unterlag der Ver 
kehr in Immobilien. Gewisse Beschäftigungen mußten Steuern be 
zahlen, ebenso die Fremden. Auch für das Gerichtsverfahren 
wurden ziemlich hohe Gebühren eingehoben. Konfiskation von 
Gütern bildete gleichfalls eine ziemlich beständige und nicht unbe 
deutende Einnahmequelle. (Siehe Beloch, Griechische Geschichte I.) 
In Born bildeten in der ältesten Zeit der ager publicus, Salinen, 
Zölle, Strafgebühren, ein Teil der Kriegsbeute die wichtigsten staat 
lichen Einnahmequellen. Diese Einnahmequellen waren zur Be 
friedigung der Staatsbedürfnisse genügend; die Verwaltung ver 
ursachte nur geringe Kosten und die Kosten der Kriege trugen 
die Bürger unmittelbar aus Eigenem. Zur Deckung außerordent- 
i) Staatshanshaltung der Athener. 3. Anfl. Berlin 1866.
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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