Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

H. Das Steuerwesen der Staatenverbände. 
561 
auch ihren eigentümlichen finanziellen Charakter, welcher in vieler 
Beziehung von dem der einzelnen Staaten verschieden ist. Wie im 
allgemeinen in der Finanzwissenschaft ist hier nicht so sehr die 
Ausgabenfrage, als das Problem der Einnahmen von Wichtigkeit. 
So entsteht das, was Stein Bundesfinanzwesen und Bundesfinanz 
wissenschaft nennt. 
Die Einnahmequellen der Staatenverbindungen lassen sich vor 
allem nach dem Gesichtspunkte unterscheiden, daß sie teils ur 
sprüngliche, selbständige, teils abgeleitete unselbständige, direkte 
oder indirekte Quellen sind. Die Staatenverbindungen verfügen 
entweder über eigene, besondere Einnahmen oder sie gewinnen ihre 
Einnahmen aus den Beiträgen der einzelnen Staaten, die die Staaten 
verbindung bilden. Die selbständigen Einnahmen können von der 
selben Natur sein wie die Staatseinnahmen überhaupt, sie stammen 
also aus Vermögen, Kredit, direkten und indirekten Steuern usw. 
Theorie und Praxis weisen darauf hin, daß Staatenverbindungen, 
sofern sie aus selbständigen Quellen schöpfen wollen, hierzu nament 
lich die Zölle, die inneren Verbrauchsabgaben, gewisse Verkehrs 
steuern, Gebühren, viel. seltener direkte Steuern benutzen können. 
Die Wahl unter diesen Einnahmequellen wird, von anderen Um 
ständen abgesehen, namentlich von der Intensität, der größeren oder 
geringeren Festigkeit und Innigkeit der betreffenden Staatenver 
bindung abhängen. In einzelnen Fällen werden auch finanztechnische 
Momente Einfluß haben. So werden Zölle als Einnahmequellen 
namentlich dort am Platze sein, wo die Staatenverbindung über ein 
großes Territorium sich erstreckt, da auf engerem Gebiete diese 
Einnahmequelle ohne größere Störung und Belästigung des Verkehrs 
nicht durchführbar ist. Sofern aber die Staatenverbindung über 
selbständige Einnahmequellen nicht verfügt oder aber diese unge 
nügend sind, werden zur Deckung der Bedürfnisse des Staaten- 
Staates die von den einzelnen Staaten aus ihrem Einkommen zu 
diesem Zwecke zurückgestellten Beiträge dienen, die in Deutschland 
Matrikularbeiträge genannt werden, in anderen Staaten, so Öster 
reich und Ungarn, Quoten usw. Die selbständige Dotation der 
Staatenverbindungen mit besonderen Einnahmequellen findet neuer 
dings auch darin seine Begründung, daß gewisse Einnahmequellen 
durch den größeren Staat besser verwertet werden können. So 
sehen wir dies in Deutschland, in der Schweiz usw., wo die be 
treffenden Einnahmequellen auch deshalb oder bloß deshalb durch 
*) Die Bezeichnung Matrikularbeiträge hängt mit dem Umstande zusammen, 
daß dieselben nach der Größe der Bevölkerungsziffer für die einzelnen Staaten 
berechnet werden. 
Feldes, Finanzwissenschaft. 
36
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.