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Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

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Bibliographic data

fullscreen: Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

Monograph

Identifikator:
1022292676
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36925
Document type:
Monograph
Author:
Ehrenberg, Paul
Title:
Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (34 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

69 
viel — vier- bis fünfmaliger — Transport notwendig, der überflüssiger- 
weise mechanische oder menschliche EX konsumiert; die Werkstücke 
werden vier- oder fünfmal gelagert und aufgestapelt, was ebenfalls 
wieder unnötige E beansprucht. Alle diese Nebenarbeiten können 
durch wirklich rationelle Anordnung der Arbeit — nach Ford — ver- 
mieden werden, indem man nicht alle gleichen Arbeitsmaschinen 
nebeneinander, in besonderen Werkstätten aufstellt, sondern die ver- 
schiedenen Maschinen in der Reihenfolge der technisch aufeinander- 
folgenden Teilarbeiten (Drehen, Bohren, Fräsen usw.) unmittelbar 
nebeneinander anbringt, u. zw. in der erforderlichen Anzahl. Das 
Werkstück wandert dann automatisch (oder auf dem Fließband, das 
nicht unbedingt notwendig ist, in der Regel aber den Fluß der Arbeit 
erleichtert) von einer Maschine zur andern, um schließlich in die 
automatische Montage zu gelangen, von wo die fertigen Waren 
automatisch emballiert und zum Versand gebracht werden. Das 
Wesentliche und das Höchstrationelle dieses Systems ist also: alle 
Arbeiten werden in einem Flusse, ohne jede überflüssige Unter- 
brechung oder Nebenarbeit, verrichtet (ganz ähnlich sind, wie wir 
später sehen werden, die Arbeiten im modernen Bureau angeordnet). 
Der große wirtschaftliche Vorteil dieses planning der Arbeit ist: große 
Ersparnis an Arbeit und Zeit für mehrmalige Transporte, für mehr- 
maliges Holen und Aufstapeln der Stücke. Die Anhäufung von Werk- 
stücken (Materialien usw.) in Zwischenlagern wird heutzutage über- 
haupt verworfen, da sie E vergeudet, denn solche Warenhaufen 
nehmen viel Raum in Anspruch, stören die Arbeit, belegen die Auf- 
merksamkeit mit Beschlag. Die Werkstücke müssen unmittelbar an 
die Maschine gebracht werden, ohne mehr oder weniger lang zu 
iagern. Auch das fertige Produkt soll nicht erst »auf Lager« ge- 
bracht werden, sondern sofort auf dem Markt zum Versand gelangen 
(Wozu allerdings gute Marktkenntnis — Ss. später — gehört). 
Auf ein großes Lager darf der moderne Fabrikant ebensowenig 
mehr stolz sein wie auf — rauchende Schlote, denn das ist auch 
verlorene E: Rauch und Abgase müssen rationell ausgenützt werden. 
Die richtige »Organisation« des Betriebes ist überhaupt das 
sigentliche, innerbetriebliche Problem der Rationalisierung. Worin 
vesteht diese Organisation? Sie ist die zweckmäßige Ordnung und 
Gliederung aller im Betriebe geleisteten (oder zu leistenden) Arbeiten 
höheren und niedrigen Ranges oder auch: die planvolle Zu- und 
Unterordnung aller im Betriebe tätigen Personen.
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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