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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III. Die Gesetze der Verteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

128 
Die Gesetze der Verteilung. 
Buch III. 
dem Kapital und der Arbeiterzahl abhingen. Es gibt indes gewisse 
Arten des Lohns für Arbeit, auf die diese Theorie augenscheinlich nicht 
Paßt; und so pflegt man den Ausdruck Lohn auf den im engeren, ge 
wöhnlichen Sinne so genannten Lohn einzuschränken. Daher würde, 
wenn der Ausdruck Zinsen (wie es nach ihren Definitionen geschehen 
müßte) nur gebraucht worden wäre, um den dritten Anteil an der Güter 
verteilung zu bezeichnen, offenbar aller Lohn für persönliche Arbeit, 
außer demjenigen der sogenannten Lohnarbeiter, leer ausgegangen 
sein. Wenn man dagegen die Güterverteilung nicht unter Rente, Lohn 
und Zins, sondern unter Rente, Lohn und Gewinn vor sich gehen läßt, 
so vermeidet man diesen Abelstand, da man allen nicht unter das vorher 
angenommene Lohngesetz fallenden Lohn unter den engen Begriff 
des Gewinnes, als Lohn für Aufsicht oder Leitung, werfen kann. 
Liest man sorgfältig, was die Nationalökonomen über die Güter 
verteilung sagen, so ersieht man, daß, trotz ihrer korrekten Definition 
desselben, der Ausdruck Lohn in dem von ihnen in dieser Verbindung 
gebrauchten Sinne ein „unverteilter Ausdruck" ist, wie die Logiker sagen 
würden; es werden damit nicht alle Löhne, sondern nur einige gemeint, 
nämlich die von einem Arbeitgeber für bsandarbeit bezahlten Löhne. 
So wirft man die anderen Löhne mit dem Ertrage des Kapitals zu 
sammen und schließt sie in den Ausdruck Gewinn ein, wodurch jede 
klare Unterscheidung zwischen dem eigentlichen Kapitalerträge und dem 
Ertrage aus menschlicher Anstrengung unmöglich wird. Tatsache ist, 
daß die herrschende Nationalökonomie keine irgendwie klare und haltbare 
Erklärung der Güterverteilung gibt. Das Rentengesetz ist klar hingestellt, 
aber es steht ohne Zusammenhang da. Das Übrige ist ein konfuser und 
zusammenhangsloser Wirrwarr. 
Diese Gedankenverwirrung und dieser Mangel an Folgerichtigkeit 
wsrd schon durch die gewählte Einrichtung dieser Werke bewiesen. So 
viel ich weiß, sind in keinem nationalökonomischen Werke diese Gesetze 
der Verteilung so zusammengestellt, daß der Leser sie mit einem Blicke 
zu übersehen und ihre Beziehungen zueinander zu erkennen vermag, 
sondern das über jedes einzelne Gesagte findet sich in einer Masse von 
politischen und moralischen Reflexionen und Abhandlungen eingehüllt. 
Der Grund braucht nicht weiter gesucht zu werden. Stellte man die 
drei Gesetze der Verteilung, wie sie jetzt gelehrt werden, nebeneinander, 
so würde sich auf den ersten Blick ergeben, daß ihnen die notwendige 
Verbindung fehlt. 
Die Gesetze der Güterverteilung sind offenbar Gesetze des Maßes, 
und müssen in einem derartigen Verhältnisse zueinander stehen, daß, 
sobald zwei davon gegeben sind, das dritte daraus gefolgert werden 
kann. Denn wenn man sagt, daß einer der drei Teile eines Ganzen 
größer oder kleiner geworden ist, so heißt das, daß der eine der anderen 
beiden Teile, oder auch beide, entsprechend kleiner oder größer geworden 
sind. Wenn Thomas, Richard und Heinrich Teilhaber eines Geschäfts
	        

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The Agricultural Output of England and Wales 1925. Stat. Off., 1927.
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