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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

288 
Die Gerechtigkeit des Heilmittels. 
Buch VII. 
Namen des Volkes, anstatt im Namen eines Fürsten lauten; nicht weil 
der Staat keine Religion kennt und unsere Richter keine herrücken 
tragen, sind wir von den Adeln befreit geblieben, welche die Redner 
des 4. Juli als charakteristische Merkmale der abgenutzten Despotismen 
der alten Welt zu bezeichnen pflegten. Die allgemeine Intelligenz, 
der weitverbreitete Komfort und Assimilation, der freie, unabhängige 
Geist, die Energie und das Selbstvertrauen, die unser Volk auszeichnen, 
find nicht Ursachen, sondern Wirkungen —sie sind aus dem freien Grund 
und Boden erwachsen. Das öffentliche Gebiet ist die umgestaltende 
Kraft gewesen, die den schlaffen, Ehrgeiz nicht kennenden europäischen 
Bauern in den selbstvertrauenden Landmann des Westens verwandelt 
hat; selbst den Bewohnern bevölkerter Städte gab es Freiheitsbewußtsein, 
und war ein Urquell der Hoffnung selbst für Leute, die niemals daran 
dachten, ihre Zuflucht zu ihm zu nehmen. Wenn das Kind des Volkes 
in Europa zur Mannheit heranreift, findet es alle die besten Plätze 
beim Bankett des Lebens mit „belegt" bezeichnet und muß mit seinen 
Gefährten um die abfallenden Krumen kämpfen, mit einer Lhance 
von nichts gegen tausend, daß es sich einen Platz erzwingen oder er 
schleichen werde. In Amerika hatte es in jedem Fall doch immer noch das 
Bewußtsein, daß das öffentliche Gebiet hinter ihm liege, und die Kenntnis 
dieses Umstandes hat in Aktion und Reaktion den ganzen Volkscharakter 
durchdrungen und demselben Großmut und Unabhängigkeitsgefühl, 
Elastizität und Ehrgeiz verliehen. Alles, was den Amerikaner mit Stolz 
erfüllt, alles, was die amerikanischen Verhältnisse und Einrichtungen 
besser macht als die älterer Länder, kann man auf die Tatsache zurück 
führen, daß der Grund und Boden in den vereinigten Staaten billig 
war, weil dem Einwanderer neuer Boden offenstand. 
Aber fchon ist man bis zum Stillen Gzean vorgerückt. Weiter 
westlich kann man nicht gehen, und die zunehmende Bevölkerung kann 
sich nur nach Nord und Süd ausbreiten und ausfüllen, was übergangen 
worden ist. Gegen Norden füllt sie schon das Tal des Roten Flusses, 
dringt in das Gebiet des Saskatschewan ein und übt im Washington- 
Gebiet das Vorkaufsrecht: im Süden bedeckt sie das westliche Texas 
und nimmt die anbaufähigen Täler von Neu-Mexiko und Arizona auf. 
Die Republik ist in eine neue Ara eingetreten, eine Ara, in der 
das Grundmonopol sich mit beschleunigter Wirkung fühlbar machen 
wird. Die große Tatsache, die so mächtig gewesen ist, fängt an aufzuhören. 
Das öffentliche Gebiet ist beinahe fort, einige wenige Jahre werden 
dessen bereits schwindendem Einfluß ein Ende machen. Ich will nicht 
sagen, daß es kein öffentliches Gebiet mehr geben wird. Noch lange werden 
Millionen Morgen öffentlicher Ländereien in den Büchern des Land 
departements aufgeführt werden. Aber man muß sich erinnern, daß der 
beste Teil des Kontinents für Ackerbauzwecke schon überlaufen und nur 
das^ ärmste Land noch übrig ist. Man muß sich erinnern, daß das, was 
übrig ist, die großen Bergketten, die unfruchtbaren Wüsten, die nur
	        

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Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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