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Zur Revision des Fabrikgesetzes

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Revision des Fabrikgesetzes

Monograph

Identifikator:
1030928738
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82051
Document type:
Monograph
Title:
Zur Revision des Fabrikgesetzes
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Verlag von Arnold Bopp
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (179 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Das Dienstverhältnis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Revision des Fabrikgesetzes
  • Title page
  • Contents
  • I. Anwendungsgebiet des Gesetzes
  • II. Die Arbeitszeit
  • III. Besondere Bestimmungen für jugendliche und weibliche Personen
  • IV. Schutz für Leben und Gesundheit der Arbeiter
  • V. Arbeiterverzeichnisse. Fabrikordnung. Spezialreglemente
  • VI. Das Dienstverhältnis
  • VII. Vollziehungsbestimmungen
  • VIII. Strafbestimmungen
  • IX. Schlussbestimmungen

Full text

Weisung des Departements *) wird sodann weiter gesagt, der 
dem Arbeitgeber bei widerrechtlichem Austritt des Arbeiters zu- 
de Decomptebetrag (Lohn von.6 Arbeitstagen) sei als Eigen- 
jes erstern, als Ersatz für erlittenen Schaden und nicht als 
   
fallen 
tum 
  
Busse, zu betrachten; eine allfällige Zuwendung an die Unter- 
stützungskasse sei ein freiwilliger Akt des Arbeitgebers. Darüber 
hinausgehende Ansprüche des Arbeitgebers auf Schadenersatz we- 
rrechtlichen Austritts von Arbeitern müssten beim Richter 
gemacht werden; der Arbeitgeber sei nicht befugt, sich 
eigenmächtig zu verschaffen. Auch die Entscheidung der 
weiteren Frage, ob der Arbeitgeber, wenn er einen Arbeiter wegen 
eines disziplinarischen Vergehens ohne Kündigung entlässt, von 
sich aus rückständigen Lohn und Decompte zurückbehalten dürfe, 
   
  
stehe dem Richter zu. 
Der Decompte ist in den meisten Fabrikordnungen vorge- 
sehen. Die Arbeitgeber legen grossen Wert auf die Beibehaltung 
dieses Schutzmittels gegen Kontraktbruch. In vielen Fabriken, 
z. B. in der Maschinenindustrie, dient der Decompte vorzüglich 
r Vereinfachung der Lohnauszahlung ; er erspart: eine zu weit 
gehende Detailabrechnung auf den Zahltag. Aus den in dem bun- 
desrätlichen Entscheide genannten Gründen befürworten die Fabrik- 
inspektoren die Beibehaltung, jedoch mit dem Zusatze, dass der 
Decomptel jetrag nicht auf einmal abgezogen, sondern auf die 
Ersten zwei oder drei Zahltage verteilt werden solle. Ihr Artikel 9, 
Absatz 4, lautet: 
„Am Zahltage darf nicht mehr als der Lohn für 6 Arbeits- 
tage,stehen bleiben. Dieser Betrag (Decompte) soll aber 
nicht auf einmal abgezogen, sondern auf die ersten zwei 
Oder drei Zahltage nach dem Eintritte verteilt werden.“ 
Mit Rücksicht auf den flottanten Teil der Arbeiterschaft kann 
der Decompte nicht entbehrt werden. Dagegen ist zuzugeben, 
dass es für den neueintretenden Arbeiter sehr oft hart sein mag, 
Wenn er am ersten vierzehntägigen Zahltag schön den Lohn für 
6 Arbeitstage stehen lassen muss. Wir möchten deshalb vor- 
Schlagen, es sei eine Verteilung auf mindestens zwei Zahltege 
") Weisung des Handels- und Landwirtschafts- Departements vom 
1 r . x 
Dezember 1883. Kommentar, Seite 181. 
        
    
    
    
     
    
    
       
        
          
   
    
   
      
   
     
  
  
  
  
   
    
     
       
  
       
     
    
  
  
    
  
 
	        

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Zur Revision Des Fabrikgesetzes. Verlag von Arnold Bopp, 1906.
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