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Der Haushalt des Kaufmannsgehilfen

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Bibliographic data

Contents: Der Haushalt des Kaufmannsgehilfen

Monograph

Identifikator:
1031019537
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60551
Document type:
Monograph
Author:
Kertész, Adolf http://d-nb.info/gnd/1013269713
Title:
Die Textilindustrie sämtlicher Staaten
Edition:
Zweite Auflage der "Textilindustrie Deutschlands im Welthandel"
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XXVI, 741 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Textilindustrie Asiens und Australiens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Haushalt des Kaufmannsgehilfen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Besonderheit und das Ziel der Erhebung
  • 2. Die Erhebungsmethode
  • 3. Die persönlichen und beruflichen Verhältnisse der Familien
  • 4. Die Einnahmeseite der Wirtschaftsrechnung des Kaufmannsgehilfen
  • 5. Die Ausgaben des Kaufmannsgehilfen
  • 6. Die verschiedene Lebenshaltung in der Klein=, Mittel= und Großstadt
  • 7. Die Lebenshaltung des Kaufmannsgehilfen bei wachsender Kopfzahl der Familie
  • 8. Die Haushaltsführung der stellenlosen Kaufmannsgehilfen
  • 9. Vergleich mit Erhebungen der Vor= und Nachkriegszeit
  • Zusammenfassung

Full text

— 176 — 
städte‘ als ein schlauer Trick, der zwei Fliegen mit einer 
Klappe schlug. Sie wirkte dahin, die Arbeiter ihren Aus- 
beutern gegenüber in einer Art Sklaverei zu erhalten, und 
gab der Gesellschaft weitere Möglichkeiten, die Arbeiter 
noch über die üblichen Grenzen der Löhne und Profite 
hinaus auszubeuten. Der Arbeiter befand sich in Abhän- 
gigkeit wie unter dem Feudalsystem des Mittelalters, 
ohne aber die Vorteile dieses Systems zu haben. Es 
war nichts weiter als die scheinbar verbesserte Methode 
der Kohlenminen in Pennsylvanien, Illinois und anderen 
Staaten, wo die Arbeiter schlecht bezahlt und dann ge- 
zwungen wurden, diese Löhne den Kohlengesellschaften 
wieder zurückzugeben und sich noch dazu eine Schuldenlast 
aufzuhalsen, indem sie alles, was sie brauchten, in den Läden 
der Gesellschaft zu fabelhaften Preisen kaufen mußten. 
Während die Kohlengesellschaften aber wenigstens offen 
und ehrlich verfuhren, umgab die Pullman-Gesellschaft 
die Ausbeutung mit trügerischen Beschönigungen, 
Der Mechanismus war einfach. Während z. B. das Gas 
die Gesellschaft nur 33 Cent für tausend Fuß kostete, 
mußte jeder Arbeiter, der in der Musterstadt wohnte, 
dafür 2,25 Dollar bezahlen. Wenn er seine Beschäftigung 
behalten wollte, konnte er nicht umhin, zu bezahlen; die 
Gesellschaft besaß das ausschließliche Recht, Gas zu 
liefern, und sie war auch die ausschließliche Grundbesitzerin: 
so hatte sie ihn unentrinnbar in den Klauen. Die Arbeiter 
wurden in häßlichen kleinen Hütten untergebracht, die 
in engen Reihen gebaut waren und je fünf Zimmer und 
„Bequemlichkeiten‘“ hatten; dafür wurden 18 Dollar monat- 
lich berechnet. Die Stadt Chicago, deren Beamte nur 
Drahtpuppen oder Mietlinge der Industriemagnaten waren, 
versorgte die Pullman-Gesellschaft generöserweise mit 
Wasser für 4 Cent pro tausend Gallonen, wofür die Gesell- 
schaft ihren Angestellten 10 Cent pro tausend Gallonen 
oder über 71 Cent monatlich abnahm. Auf diese Weise 
bekam die Gesellschaft ihren eigenen Bedarf an Wasser für so 
gut wie umsonst. Sogar die Fensterladen an den Häusern 
wurden den Arbeitern mit 50 Cent monatlich berechnet, 
Das sind ein paar Proben von den verschiedenen Mani-
	        

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Die Geplante Erhöhung Der Brausteuer Für Das Norddeutsche Braugewerbe Und Deren Folgen. Buchdruckerei Gebr. Unger, 1906.
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