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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Mutterland mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln zu versehen. Die 
koloniale Entwicklung hat das nicht gestattet. Die australischen. 
Kolonien, z. B. vor allem Victoria, gingen zum Schutzzoll über, weil 
der Rückgang der Goldproduktion eine Klasse von Arbeitslosen ge 
schaffen hatte, die nicht in der Landwirtschaft untergebracht wer 
den konnten. Man mußte sie abwandern lassen oder ihnen Erwerbs 
gelegenheit geben. Die Väter des australischen Schutzzolles, an ihrer 
Spitze David Syme, erstrebten zudem die Bildung einer australischen 
«Nation». Sie waren, wie einst Alexander Hamilton, davon über 
zeugt, daß ein Volk, das ausschließlich Landwirtschaft treibe, auf 
die Dauer nicht lebensfähig sei. Sie wollten eine Industrie groß 
ziehen und mußten sich dabei ganz besonders gegen das Mutter 
land wenden, dessen Konkurrenz bei Zollfreiheit das Entstehen 
australischer Industrie verhindern mußte. «Jeder Versuch hierzu,» 
sagte Syme, «wird von Anfang an von einem Bannspruch getroffen. 
Wenn dies von vornherein festgelegte System nationaler industrieller 
Abtreibung unter uns fortgesetzt wird, wird die Bevölkerung Austra 
liens in wenigen Jahren in theoretischem Können und praktischer 
Geschicklichkeit in allen Künsten und Gewerben hochstehender 
Völker so unwissend sein wie die Beduinen der Berberei oder die 
Tartaren in Innerasien.» Ähnliche Gedanken beeinflußten schon früh 
die kanadische Politik. Sie sind nur zum Teil aus Entrüstung darüber 
hervorgegangen, daß England den Kolonien die Vorzugsbehandlung 
entzog — das ist z. B. für Australien ohne große Bedeutung ge 
wesen —, sie beruhen auf der Vorstellung, daß Kolonien mit Selbst 
verwaltung selbständige Nationen werden müßten, die zwar in poli 
tischem Zusammenhänge mit dem Mutterlande stehen mögen, aber 
der wirtschaftlichen «Selbständigkeit», d. i. der Industrialisierung, be 
dürfen. «Die Gewinne der Herstellung der von uns verzehrten Fabri 
kate fließen nach Birmingham, Sheffield, Manchester, Glasgow, 
Boston und Pittsburg,» sagt ein Vorkämpfer der kanadischen natio 
nalen Schutzzollpolitik schon 1847; «unsere Beziehungen zu all 
diesen Plätzen sind dieselben wie die der Neger in der Bucht von 
Borneo. Wir sind aber nicht abhängige Kolonisten; wir sind nicht 
in England, noch in einer englischen Herrschaftskolonie, sondern in 
einer der Siedlungskolonien Ihrer Majestät in Amerika.» Die 
Tochtervölker mußten industrielle Schutzzölle verlangen, die sich in 
erster Linie gegen das Mutterland richteten; sind doch z. B. in den
	        

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Realities and Problems. [Verlag nicht ermittelbar], 1930.
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