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Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)

Monograph

Identifikator:
1689999594
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101117
Document type:
Monograph
Author:
Schröder, Otto http://d-nb.info/gnd/1055236252
Title:
Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)
Place of publication:
Halle (Saale)
Publisher:
Buchh. des Waisenhauses
Year of publication:
1926
Scope:
80 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wer darf das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften ergreifen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)
  • Title page
  • Contents
  • Wer darf das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften ergreifen
  • Wie soll man studieren ?
  • Die Diplomprüfung des Volkswirts
  • Die Promotion des Volkswirts zum Dr. rer. pol.
  • Schlußbemerkung

Full text

Schulwissenschaftliche Vorbildung, 
vorhanden ist, soll man auch „Unbemittelten“ das Studium ermög- 
lichen. Dann aber ist es Pflicht, vor Beginn des Studiums sich nach 
Beschaffung der Geldmittel umzusehen. Denn es ist ein wirkliches Elend, 
wenn man es sieht, wie „arme“ Studenten sich quälen müssen, das un- 
bedingt Nötigste zusammenzubetteln und die Almosen anzunehmen. So 
oder so, Almosen sind es schließlich doch, die gegeben werden müssen. 
Diese zu erbitten, ist aber nicht jedermanns Sache. Und wer es gegen 
sein Gefühl tun muß, der leidet um so furchtbarer unter solchem Zustand. 
Statt daß so ein junger Mensch eine fröhliche, unverkümmerte Studenten- 
zeit hat, drücken ihn Sorgen und gewaltige Not. Darunter leidet das 
Studium, leidet die Charakterbildung. Freilich gibt es auch manche, die 
auf das Beschaffen von Stipendien und Studienbeihilfen, Freitischen usw. 
zu „laufen“ verstehen. Das ist allerdings eine Art Menschen für sich. — 
Wer lange Jahre sich mit Studierenden befaßt hat, wer sich dabei 
Mühe gegeben hat, in das innerste Wesen dieser jungen Menschen hinein- 
zusehen, der kennt ihren Frohsinn, ihren Lebensmut, ihre Ideale, aber 
auch ihre Nöte, ihre Sorgen und den Ernst der Bitterkeit, der auf ihrer 
Seele liegt, wenn ihnen die Mittel zum Studium fehlen und sie abseits 
von den anderen Kommilitonen stehen müssen, denen ein besseres Ge- 
schick sorgenlose und frohere Studienzeit beschieden hat. Darum nochmals, 
wer nicht die erforderlichen notwendigen Geldmittel zum Studium 
aufzubringen vermag, der bleibe von der Hochschule weg. Er verdirbt 
sich die schönsten Jahre seines Lebens, geht vielleicht noch gar am Ziel 
vorbei. — 
Im übrigen verweise ich hier auf den Abschnitt: „Studienbei- 
hilfen“ und „Kosten des Studiums“, um die Möglichkeit zu 
zeigen, daß unbemittelte begabte Studierende Zuschüsse zu ihrem Studium 
auf der Hochschule erhalten können. 
3. Schulwissenschaftliche Vorbildung. 
a) Reifezeugnisse. 
Zu dieser allgemeinen Frage nach den Voraussetzungen für das Stu- 
dium überhaupt, kommt noch eine ganz besondere für das Studium der 
Staats- und Wirtschaftswissenschaften hinzu. Und zwar die, welche Art 
der Schulanstalten die beste Vorbereitung für das Studium der Staats- 
und Wirtschaftswissenschaften gewährleistet. 
Wir haben es hier mit dem Studium einer jüngeren, ganz modernen 
Wissenschaft zu tun, die nicht aus dem klassischen Altertum zu uns 
herübergekommen ist, sondern die die heutigen wirtschaftlichen Belange 
und Beziehungen der lebenden Völker unter einander erforscht, einer
	        

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Das Studium Der Staats- Und Wirtschaftswissenschaften Auf Den Universitäten Und Hochschulen Deutschlands Und Die Doktorwürde (Dr. Rer. Pol.). Buchh. des Waisenhauses, 1926.
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