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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

„Schuster bleib bei deinem Leisten“, ist ein ins Amerikanische nicht 
übertragbares Sprichwort. 
Und dass im ganzen gesehen die Aufstiege zahlreicher sind als 
die Abstürze, wird einem ebenfalls klar, wenn man das Wachsen 
des nationalen Reichtums und des gesamten Volkseinkommens 
während der letzten Jahre in Betracht zieht. Der gesamte National- 
reichtum des Landes betrug im Jahre 1900 erst 88,5 Milliarden 
Dollar, er stieg bis zum Jahre 1912 auf 186,3 Milliarden Dollar und 
in den nächsten zehn Jahren bis 1922 auf 320,8 Milliarden Dollar. 
Dagegen wuchs in derselben Zeit (1900 bis 1919) die Bevölkerung 
nur von 76 auf 106 Millionen. Selbst wenn man die Minderung des 
Nominalwertes des Geldes, in dem dieser Reichtum (für 1922) aus- 
gedrückt ist, berücksichtigt, bleibt die Steigerung doch eine ganz 
gewaltige. Allein der heutige Bestand an Motorfahrzeugen be- 
deutet eine Vermögenszunahme von über 4% Milliarden gegenüber 
dem Jahre 1912, und der industrielle Maschinerie- und Werkzeug- 
bestand, der an Wert am meisten zugenommen hat, ist in der einen 
Dekade um etwa das Fünffache gewachsen. Und endlich für das 
Jahr 1924’ allein wird eine Steigerung des Nationalreichtums um 
10 Milliarden Dollar offiziell angegeben, darunter für 1% Milliarden 
neuer Automobile. 
Von diesem nationalen Reichtum befinden sich drei Fünftel in 
den Händen von zwei Hundertsteln der reichsten Staatsbürger‘?), 
eine „Mittelklasse“, die 35 Prozent der Bevölkerung ausmacht, be- 
sitzt ein weiteres Drittel davon, und die restliche Masse von 
65 Prozent des Volkes besitzt das verbleibende eine Zwanzigstel. 
Das Volkseinkommen der Vereinigten Staaten wurde im Jahre 
1919 auf 66 Milliarden Dollar geschätzt. Auf das eine Prozent der 
Bevölkerung mit den höchsten Jahreseinkommen (bis herunter zu 
10 000 Dollar) entfallen 12 Prozent des gesamten Volkseinkommens, 
auf die nächsten 13 Prozent (mit Einkommen von 2000 bis 10 000 
Dollar) entfallen 28 Prozent, und auf den grossen Rest von 86 Pro- 
zent des Volkes (mit unter 2000 Dollar) kommen die verbleibenden 
60 Prozent. 
Ausser der Raumweite und dem Gesamtreichtum des Landes, 
das immer noch Zeiten erlebt, die man im alten Deutschland, als 
die Industrialisierung im vollen Schwunge war, „Gründerjahre“ 
nannte, begünstigt noch ein weiterer, nicht zu unterschätzender 
Umstand die schnelle und spielhaft unberechenbare Bildung grosser 
neuer Unternehmungen und Vermögen: der für den Europäer fabel- 
hafte Massenkonsum gleichartiger Artikel über ein Gebiet hin, das 
immerhin mehr Einwohner zählt als Deutschland und Frankreich 
FE 1) Als die reichsten Leute des Landes gelten Henry Ford mit 550, John D. Rockefeller mit 500, 
die Familie Guggenheim mit 200, Percy Rockefeller, J, B. Duke und George F, Baker, die 
Vanderbilts und die Astors mit je 100 und Mellons mit 75 Millionen Dollar. 
100
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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