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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

mit der europäischen auf derselben Linie. Notwendigerweise 
folgert aus dieser Erkenntnis auch die Anerkennung des Kampfes 
zwischen Unternehmern und Arbeitern als einer unvermeid- 
baren Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaft selbst. Diese 
Auffassung ist aber nicht in dem Masse zu einer abgerundeten 
Theorie verarbeitet wie in der Arbeiterbewegung der alten Welt, 
und es fehlt ihr vor allem die Konsequenz, dass nun zur Über- 
windung dieses Kampfes eine Änderung der Wirtschaitsordnung 
angestrebt werden muss. Die amerikanischen Gewerkschafter, 
auch die führenden, dürften in der Mehrheit geneigt sein, die wirt- 
schaftliche Ordnung als eine gegebene Tatsache anzusehen und 
die Aufgabe der Gewerkschaften allein darin erblicken, auf dem 
Boden dieser Tatsache die Interessen ihrer Mitglieder so gut wie 
irgend möglich zu verteidigen. 
Es fehlt in der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung offen- 
kundig jenes Klassenbewusstsein, das in der Überzeugung wurzelt, 
dass in der kapitalistisch wirtschaftenden Welt der Aufstieg der 
Arbeiter nicht anders möglich ist als durch das Vorwärtsschreiten 
der ganzen Klasse. Die unbestreitbare Tatsache, dass die ameri- 
kanischen Arbeiter durchschnittlich einen erheblich höheren 
Lebensstandart haben als ihre europäischen Klassengenossen, 
dürfte allein kaum ausreichen, um diese Gesinnung zu erklären. 
Das ökonomische und soziale Befriedigtsein hängt nicht nur von 
der absoluten, sondern mehr noch von der relativen Höhe der 
Lebenshaltungsbedingungen ab. Auch wenn der Reallohn des 
amerikanischen Arbeiters höher ist, so ist doch der Unterschied 
zwischen seinem Einkommen und dem seiner Ausbeuter keines- 
wegs geringer als in Europa. Auch der amerikanische Arbeiter 
kann selbstverständlich nicht übersehen, dass sein Lohnanteil 
grösser werden müsste, wenn er die Erträgnisse seiner Arbeit 
nicht mit den Besitzern von Kapital und Produktionsmitteln zu 
teilen hätte. Die ökonomischen Lehren des Sozialismus sind auch 
in Amerika keineswegs unbekannt; aber trotz einer jahrzehnte- 
Jangen, unermüdlichen Propaganda haben sie bei der dortigen Ar- 
beiterschaft keinen Boden gefunden. Um dies zu verstehen, müssen 
die von den europäischen abweichenden, besonders ökonomischen 
und gesellschaftlichen Zustände in der Neuen Welt näher beleuchtet 
werden. 
Die sozialistische Tendenz in der europäischen Arbeiterbewegung 
stützt sich, wie oben dargelegt, auf die Erkenntnis der ökonomischen 
Triebkräfte in der kapitalistischen Wirtschaft. Das Eingehen dieser 
Erkenntnis in die Köpfe breiter Arbeiterschichten ist aber zweifellos 
darauf zurückzuführen, dass gewisse psychologische Voraus- 
setzungen dafür vorhanden waren. Sowohl ökonomisch wie gesell- 
schaftlich ist die scharfe Klassenscheidung in den europäischen 
208
	        

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Die Methoden Der Volkszählung, Mit Besonderer Berücksichtigung Der Im Preussischen Staate Angewandten. Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckere, 1861.
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