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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Antikritische Nachlese
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

der Grenze des Anbaukreises sitzt, wie Amonn mißzuverstehen 
scheint: diese Annahme ist nur unter der weiteren Voraussetzung 
gestattet, daß alle Bauern völlig gleiche Qualifikation haben; dann 
freilich ist jeder auf der Grenze des Anbaukreises sitzende Bauer 
auch ein Grenzbauer. Sondern unter dem Begriff „Grenzbauern“ 
versteht die neue Theoretik (Ricardo hatte alle Elemente des 
Begriffs, aber den Terminus selbst noch nicht, der erst unter dem 
Einfluß der Grenznutzenlehre aufgekommen ist) die am: ungünstig- 
sten gestellten normalen Urproduzenten, deren Produkt der Markt 
noch braucht und daher zu einem Preise abnehmen muß, der ihnen 
über ihre Kosten hinaus (zu denen auch ihr eigener Arbeitslohn 
gehört) in der kapitalistischen Gesellschaft noch den Kapitalprofit, 
aber nicht eine Grundrente abwirft. Und der Grenzbauer 
ist, wie Ricardo ausdrücklich erklärt hat, durchschnittlich 
qualifiziert. 
Das geht aus den Daten der Statik wieder als ein „rein 
analytischer Satz“ mit vollkommener Sicherheit hervor. Denn die 
Statik ist charakterisiert dadurch, daß der Konkurrenzkampf in 
ihr seinen Gleichgewichtszustand erreicht hat. Das heißt, daß 
wohl in der Kinetik einzelne Produzenten aus irgendwelchen Ur- 
sachen einen Vorsprung im Preiskampf — und daraus ein zeit- 
weilig höheres Einkommen — genießen; daß aber die Konkurrenz 
sich sofort daran macht, ihnen diese Vorteile wieder abzujagen, 
und nicht eher damit aufhört, als bis ihr das vollkommen ge- 
glückt ist. 
Halten wir uns an unserere Sonderfälle! In der Kinetik der 
Volksvermehrung wächst der Getreidepreis; die bisherigen Grenz- 
bauern, deren Kosten als gleichbleibend gesetzt werden, verdienen 
infolgedessen eine Zeitlang mehr als Lohn und Kapitalprofit?), haben 
eine vorübergehende Grundrente. Das ruft die Konkurrenz wach; 
es werden marktfernere oder von Natur aus geringere Böden in 
Angriff genommen oder auf schon bebauten Böden neue Zusatz- 
kapitale investiert, bis der nunmehrige Grenzbauer mit seinem 
Grenzkapital auf dem Grenzboden (all das hängt in der Statik 
untrennbar zusammen) bei dem jetzt geltenden Getreidepreis wieder 
nur Lohn und Profit, aber keine Grundrente erwirtschaftet. Im 
Lohn ist auch hier wieder einbegriffen sein eigener Arbeits- oder 
Unternehmerlohn, und der ist selbstverständlich per defini- 
1) Wir drücken uns hier in den Kategorien der kapitalistischen Wirtschaft aus. 
Lohn und Kapitalprofit der Grenzproduzenten zusammen sind in der Statik gleich Z. 
53
	        

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Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
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