Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Einführung in das Studium der Konjunktur

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1729091075
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-106478
Document type:
Monograph
Author:
Graziadei, Antonio http://d-nb.info/gnd/121487180
Title:
Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
[1926]
Scope:
84, III Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Marxsche Lösung und deren logische Widersprüche
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

2. Die Konjunktur während und nach dem Kriege. 
73 
vielen Punkten die Macht der Tatsachen und Verhältnisse weit 
stärker ist 1 ).“ 
Auch bei diesen weltwirtschaftlichen Beziehungen handelt es 
sich um wirtschaftliche Zusammenhänge, welche z. T. so strenge 
sind, daß dabei mit künstlichen Maßnahmen, wie z. B. mit Einfuhr 
zöllen, auf die Dauer die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden 
kann. Auch von diesen Zusammenhängen gilt das Wort des Äschylos: 
„Klugheit, wie viel ist’s schwächer, als Notwendigkeit.“ 
Die großen Entschädigungssummen, welche Deutschland an 
seine Gegner zu leisten hat, zwingen es, seinen Export zu forcieren 
und zwingen es, auf fremden Märkten die heimische Industrie zu 
unterbieten. Es ist dies ein viel erörterter Zusammenhang, den man 
auch in den Ländern der Entente genau kennt und dem eine finan 
zielle Persönlichkeit der Londoner City an einen englischen Kauf 
mann in Hamburg schon vor mehr als 3 Jahren folgenden drastischen 
Ausdruck verliehen hat: 
„Deutschland kann nur in Waren zahlen; wenn es die Waren in 
großen Mengen auf Frankreich und England ausgießt, dann wird der 
Rest des Handelsgeschäftes, der Frankreich geblieben ist, fast ganz 
vernichtet und die Industrie Englands in alarmierender Weise 
stranguliert werden, so daß unser Volk unter ausgedehnter Arbeits 
losigkeit zu leiden haben wird 2 ). 
r)Mombert, Besteuerung und Volkswirtschaft. Karlsruhe 1922, S. 104. 
e ) Zitiert nach der Frankfurter Zeitung, Abendblatt, 8. Febr. 1921. 
Genau den gleichen Gedanken hat der auch in Deutschland sehr gut 
bekannte französische Nationalökonom Charles Rist (Les Finances de Guerre, 
de l’Allemagne, Paris 1921) ausgesprochen: Er sagt hier unter anderem: 
„Das ganze Problem der Kriegsentschädigung wird durch die elementare Tat 
sache beherrscht, daß das einzige Gut, von dem (abgesehen von den fremden 
Werten, die sie im Besitze hat) eine Nation sich trennen kann, aus Material, 
Gütern und Dienstleistungen besteht. Geld (mit Ausnahme von Gold) kann in 
dieser Frage nur als ein Mittel zur Berechnung und zur Flüssigmachung des 
Betrages herangezogen werden. Das ist die Tatsache, welche J.-B. Say vor 
langem in seine berühmte Formel brachte: Waren werden mit Waren gekauft. 
Die praktische Wirkung einer Entschädigung ist die, unentgeltliche Lieferung 
an Stelle des Kaufs zu setzen; aber die Frage bleibt nichtsdestoweniger eine 
Güterfrage. Zwei Schlußfolgerungen ergeben sich daraus. Erstens bedart 
Deutschland, um seine Schuld zu bezahlen, des Außenhandels, und ohne 
diesen kann begreiflicherweise keine Entschädigung erzielt werden. Ein Boy 
kott deutscher Waren ist keine Maßregel, die mit der Zahlung einer Entschä 
digung vereinbart werden kann. Der Begriff des .Wirtschaftskrieges' mag in 
diplomatischer Hinsicht während der Feindseligkeiten nützlich gewesen sein, 
aber nun, wo der Feind niedergerungen ist, kann er nur zur Förderung von 
Sonderinteressen dienen. Zweitens wird der Betrag der jährlichen Zahlung, 
die Deutschland machen kann, und infolgedessen der Zeitraum, innerhalb 
dessen die ganze Schuld (was auch immer die schließlich festgestellte Gesamt 
summe sein mag) beglichen werden kann, in großem Umfange von dem Ge 
samtumfang des deutschen Handels abhängen.“ Zitiert nach dem Berliner 
Börsen-Courier Nr. 207, 5. Mai 1921. Zweite Beilage.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

L’ Arbitrage International Chez Les Hellenes. Aschehoug [u.a.], 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.