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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

Monograph

Identifikator:
1740343360
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116014
Document type:
Monograph
Author:
Cahn, Ernst http://d-nb.info/gnd/116401265
Title:
Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung
Edition:
[2. Auflage]
Place of publication:
Berlin-Lichterfelde
Publisher:
Troschel
Year of publication:
1926
Scope:
201 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Abschnitt / Unfallversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Grundlegung
    Erster Teil. Grundlegung
  • Zweiter Teil. Die neuere Finanzentwicklung der Vergleichsländer
  • Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
  • Vierter Teil. Die Staatsausgaben in ihrer Gliederung nach Ausgabearten
  • Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Sachregister

Full text

370 
sonstige Ausland erstreckt, in die schon vorher bestehenden Trade Commissioner and Imperial 
Trade Correspondent Services und in den diplomatischen Handelsdienst gegliedert. Im April 1925 
umfaßte der Trade Commissioner Service insgesamt 13 Officers, von denen vier in Canada, je zwei 
in Südafrika, Australien und Indien und je einer in Neuseeland, Britisch-Ostafrika und Westindien 
stationiert sind. Ihnen stehen an einer Reihe von wichtigen Plätzen Reichshandelskorrespondenten (Im- 
perial Trade Correspondents) zur Seite, Außerdem gibt es derartige Korrespondenten an vielen wichtigen 
Plätzen des Weltreiches, an denen sich keine Trade Commissioners befinden. In diesem Falle unterstehen 
die Handelskorrespondenten dem Overseas Department direkt. 
Der diplomatische Handelsdienst im Auslandel) steht naturgemäß in engster Verbindung mit den 
britischen diplomatischen Vertretungen. Er umfaßt ungefähr 30 bis 40 Beamte. Diese üben die Aufsicht 
über den Konsulardienst aus, der nach dem Kriege reorganisiert worden ist, und zwar besonders unter 
Betonung der kaufmännischen Seite der Konsulartätigkeit. 
Etatmäßig unterstand der diplomatische Handelsdienst vor dem Kriege dem Foreign Office, der 
Trade Commissioner Service dem Board of Trade, während beide nach Gründung des Department of 
Overseas Trade im Etat unter diesem aufgeführt werden. An Hand des Vorkriegsetats erwies es sich als 
unmöglich, die Ausgaben für diese beiden Dienste vollständig von den übrigen des Auswärtigen Amtes bzw. 
des Board of Trade zu trennen, so daß der Vergleich zwischen dem Vorkriegs- und dem Nachkriegsjahr 
in diesem Falle besonders schwierig ist. Die Aufarbeitung lieferte hierfür folgendes Ergebnis: 
run Ausgaben 
1925/26 a 
Originalziffern | a 
in 1000£ 
Department of Overseass Trade ........046+00+ +04 ai 
Export Credits Department... 2. 2000000400000 00 15 
Zahlungen auf Grund des Overseas Trade (Cre- | 
dis and Insurance) Act. ee wa 50 | 
Handelsattach6ös. -. 7. ı rer ern rl ar mer i12 | 
Trade Commissioners Service ...1...000000000000 54 | 
Insgesamt.... | we al a 
Unter den Maßnahmen, welche die britische Regierung zur Förderung des Exports nach dem Kriege 
eingeleitet hat, spielt die Gewährung von Exportkrediten sowie die staatlicherseits vorgenommene 
Exportkreditgarantie eine wichtige Rolle. Auf Grund des Overseas Trade (Credits and Insurance) 
Act von 1920 ist das bei dem Board of Trade errichtete Export Credits Department berechtigt, solchen 
Exporteuren, die ganz oder teilweise im Inlande hergestellte Waren ausführen, Kredite zu gewähren. 
Nach dem erwähnten Gesetz stehen dem Department hierfür 26 Millionen £ zur Verfügung. Die Export- 
kredite werden bis zur Höhe von 80 vH des Gesamtwertes der Exportwaren einschließlich Fracht, Ver- 
sicherung usw. gewährt. Während ursprünglich nur Exporte nach Finnland, Lettland, Estland, Litauen, 
Polen, der Tschechoslowakei, Jugoslavien, Rumänien, Georgien und Armenien unter das Gesetz fielen, 
wurde der Kreis der in Frage kommenden Länder im folgenden Jahre auf alle übrigen mit Ausnahme 
von Rußland erweitert. Der Zinssatz für die staatlichen Exportkredite liegt 1 vH über dem jeweiligen 
Diskontsatz der Bank von England, beträgt aber mindestens 6 vH jährlich?). 
Nach demselben Gesetz wird in Fällen, in denen der Export ein außergewöhnliches Risiko mit sich 
bringt, staatlicherseits gegen die Zahlung von Prämien die Exportversicherung übernommen. 
Der Overseas Trade (Credits and Insurance) Amendment Act von 1921 ermächtigte das Board of Trade 
zur Übernahme von Exportkreditgarantien im Rahmen des 26 Millionen £-Kontingents. Die damals 
getroffene Regelung blieb zwar in ihren Grundsätzen bestehen, erfuhr aber in ihren Einzelheiten im Laufe 
der Jahre verschiedene Änderungen. Ursprünglich hatte der Staat die Absicht, die Exportkreditgarantie 
höchstens für die Dauer von drei Jahren zu übernehmen, um der privaten Versicherung die Wege zu 
zeigen, die bei diesem besonders schwierigen Zweige des Kreditversicherungsgeschäftes zu beschreiten 
sind. Im März 1926 wurde von einer Kommission von Bank- und Versicherungsfachleuten ein Bericht 
erstattet, der eine Beibehaltung der staatlichen Exportkreditgarantien sowie ihre Reform befürwortete. 
Am 12. Juli 1926 trat als Folge hiervon ein neuer Export Credits Guarantee Scheme in Kraft. Während 
*) d.h. außerhalb des britischen Weltreiches. 
2?) Cmd. 732, 1920.
	        

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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien Und Italien in Der Vor- Und Nachkriegszeit. Reimar Hobbing, 1927.
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