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Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

Monograph

Identifikator:
1752429486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-127700
Document type:
Monograph
Author:
Franklin, Benjamin http://d-nb.info/gnd/118534912
Title:
Essays of Benjamin Franklin
Place of publication:
New York
Publisher:
G. P. Putnam's Sons
Year of publication:
1927
Scope:
xi, 273 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. The examination of Dr. Benjamin Franklin in the british house of commons
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Wesen, Bedeutung und Unterschiede vom wissenschaftlichen Sozialismus, Sozialdemokratie, Kommunismus und Anarchismus
  • Zweites Kapitel. Der utopische Sozialismus
  • Drittes Kapitel. Ferdinand Lassalle und seine Bedeutung für die Arbeiterbewegung
  • Viertes Kapitel. Der wissenschaftliche Anarchismus
  • Fünftes Kapitel. Karl Marx und der Marxismus
  • Sechstes Kapitel. Der Bolschewismus
  • Siebentes Kapitel. Schlußbetrachtung, Rückblick und Ausblick. Die neue Wirtschaft und ihr Geist

Full text

— 43 — 
stab und Wertmesser zu Grunde lege, sondern „die gesellschaftliche Durch 
schnittsarbeitskraft". „Gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit ist Arbeits 
zeit, erheischt, um irgendeinen Gebrauchswert mit dem vorhandenen gesell 
schaftlich normalen Produktionsbedingungen und dem gesellschaftlichen 
Durchschnittsgrad von Geschick und Intensität der Arbeit darzustellen . . . 
Es ist also nur das QuantUm gesellschaftlich notwendiger Arbeit oder die 
zur Herstellung eines Gebrauchswerts gesellschaftlich notwendige Arbeits 
zeit, welche seine Wertgröße bestimmt . . . Als Werte sind alle Waren 
nur bestimmte Maße festgeronnener Arbeitszeit." (Marx a. a. O., S. 6.) 
Irgendeinen Unterschied zwischen den verschiedenen Arten der Güter und 
Waren macht Marx hierbei ebensowenig wie bei den verschiedenen Arten 
menschlicher Arbeit. Die Arbeit des schlichten ungelernten Tagelöhners oder 
landwirtschaftlichen Arbeiters steht ihm mit den Gemälden eines Rem- 
brandt oder Rubens oder mit den Ewigkeitsschöpfungen eines genialen 
Dichters oder Philosophen vollkommen gleich. „Kompliziertere Arbeit gilt 
nur als potenzierte oder vielmehr multiplizierte einfache Arbeit, so daß ein 
kleineres QuantUm komplizierter Arbeit gleich einem größeren QUantum 
einfacher Arbeit . . . Eine Ware mag das Produkt der kompliziertesten Ar 
beit sein, ihr Wert setzt sie dem Produkt einfacher Arbeit gleich und stellt 
daher selbst nut ein bestimmtes QUantum Einfacher Arbeit dar." (a. a. 
O., S. 11.) Das in allen Maren steckende gemeinsame, eben die gesell 
schaftlich notwendige DUrchschnittsarbeitszeit für ihre Herstellung, ermög 
licht auch nur ihren Umtausch am freien -Verkehr. 
In unserer heutigen privatkapitalistischen Wirtschaftsordnung verwan 
delt sich nun beständi-g Geld in Kapital, in der Weise, daß -zunächst Geld 
in Ware verwandelt wird und die vom Gelde beschaffte Ware sich wieder in 
Geld zurückverwandelt. Aber' selbstredend hat diese ganze Operation nur 
dann Sinn und Verstand -für den Eigentümer des Geldes, wenn das zuletzt 
erzielte Geld einen Ueberschuß aufweist über das zunächst.von ihm zur An 
schaffung von Ware verausgabte Geld. Der Zirkulationsprozeß: Geld, 
Ware, Geld, Laufen um zu verkaufen, muß mit einem Ueberschuß abschließen. 
„Dieses Inkrement oder den Ueberschuß über den ursprünglichen Wext 
nenne ich Mehrwert (zurplu8 value) (Marx a. ,a. O. S. 113.) Diese 
Bewegung verwandelt den Ueberschuß in Kapital. „Die Bewegung des 
Kapitals ist maßlos." (S. 118.) Diese Grundlage seines Mehrwerts wen 
det nun Marx auch speziell auf den Arbeitsprozeß, auf den Kauf und Ver 
kauf der menschlichen Arbeitskraft an. Dabei geht er von der grundlegen 
den Annahme aus, daß auch diese, die menschliche Arbeitskraft nichts an 
deres sei als nur eine „eigentümliche Ware", deren Wert gleich dem jeder 
anderen Ware bestimmt sei „durch die zur Produktion, also auch zur Re 
produktion 'dieses spezifischen Artikels notwendige Arbeitszeit." (S. 133) 
Zu seiner Erhaltung bedarf nun das lebendige Individuum einer gewissen 
Summe von Lebensmitteln. „Der Wert den Arbeitskraft ist also der Wert 
der zur Erhaltung ihres Besitzers notwendigen Lebensmittel. Der Betrag 
an Lebensmitteln also, die eine Arbeitskraft für sich selber und seine Kinder 
täglich gebraucht, würde den Wert einer täglichen Arbeitskraft bedeuten.
	        

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Die Zucker-Industrie Auf Cuba. Kayssler, 1887.
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