Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der historische Materialismus

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
1752429486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-127700
Document type:
Monograph
Author:
Franklin, Benjamin http://d-nb.info/gnd/118534912
Title:
Essays of Benjamin Franklin
Place of publication:
New York
Publisher:
G. P. Putnam's Sons
Year of publication:
1927
Scope:
xi, 273 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Causes of the american discontents before 1768
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

54 
ziale Reformen würde ihre Existenz erschweren; deshalb 
kämpfen sie gegen die Akbeiter. 
Dicelt hatte also ein großer Teil des deutschen Mittel— 
standes kein Interesse au Militarismus und Imperialis— 
nus. Aber er hatte es indirekt. Und ein direktes In— 
teresse hatte er an der Ausbeutung der Arbeiter. 
So steht es mit jenem Teil des Mittelstandes, der 
mehr Vorteile als Nachteile vom Kapitalismus hat. An— 
ders mit dem Teil, der dem Proletariat näher steht. Der 
dleinbauer, der Kleinpächter, der kleine Handwerker, der 
kleine Ladenbesitzer, der Unterbeamte mit niedrigem Ein— 
fommen, sie hängen alle auch vom Kapital ab, aber nur 
nsofern, daß sie von ihm erdrückt werden. Kredit haben 
sie nicht; dagegen sind sie dem Proletariat verwandt, von 
dessen Kundschaft sie oft leben müssen. Sie sind also gegen 
Militarismus und Imperialismus und, wenn auch nicht 
so nachdrücklich wie die Arbeiter, für soziale Reformen. 
Und in dem Maße, wie die Entwicklung der Technik 
das Proletariat vergrößert, die Gefahr für die arme Mittel— 
klasse, ins Proletariat abzustürzen, zunimmt und der Druck 
oon Staat und Kapital schwerer wird, in dem Maße än— 
dert sich auch das Denken dieser Schichten des Mittelstan— 
vdes. ihr Wollen richtet sich immer mehr gegen das Ka— 
pital. 
Dieser Teil des Mittelstandes hat also kein direktes, 
aber er hat ein indirektes Interesse an sozialen Reformen. 
Weil daher die oberen Schichten des Mittelstandes 
kein direktes Interesse am Großkapital, die unteren Schich— 
ten kein direktes Interesse an sozialen Reformen haben, 
ist das politische Denken aller dieser Schichten etwas un— 
sicher und schwankend. Es kommt vor, daß bald die höhe— 
ren Schichten etwas mehr zu den Arbeitern, bald die nie— 
drigen etwas mehr zum kapitalistischen Interesse hinnei— 
gen, freilich nicht auf längere Zeit. Auch werden diese 
Schichten leicht ein Spielball für Emporkömmlinge und 
Intriganten. 
Die Wirkung der Produktions- und Eigentumsver— 
hältnisse spiegelt sich hier klar wieder. 
Die Arbeiterklasse — wir brauchen das kaum zu 
sagen — hat weder direkt noch indirekt ein Interesse an 
Imperialismus, Militarismus und Kolonialpolitik. Sie 
beuten den Arbeiter aus und machen ernste soziale Refor— 
men schwierig oder unmöglich. Krieg und nationale Eifer— 
sucht brechen die internakionale Solidarität der Arbeiter, 
die große Waffe, mit der sie, wie wir weiter noch zeigen 
wollen, den Kapitalismus besiegen werden
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Gesetzgeberische Ausbau Des Deutschen Reiches Und Seine Wirtschaftlichkeitspolitik. Krais, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.