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Essays of Benjamin Franklin

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Bibliographic data

fullscreen: Essays of Benjamin Franklin

Monograph

Identifikator:
1752429486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-127700
Document type:
Monograph
Author:
Franklin, Benjamin http://d-nb.info/gnd/118534912
Title:
Essays of Benjamin Franklin
Place of publication:
New York
Publisher:
G. P. Putnam's Sons
Year of publication:
1927
Scope:
xi, 273 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XXII.From the count de Schaumbergh to the Baron Hohendorf, commanding the hessian troops in America
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

172 
II. Buch. Der Güteraustausch. 
transportiren lasten, desto weiter kann sich das von einem bestimmten Markte 
abhängige Gebiet ausdehnen. Uebrigens muß darauf hingewiesen werden, 
daß das Wort ,Markt' auch in dem Sinne gebraucht wird, daß es eine 
Menge von Käufern bezeichnet, die untereinander in keiner Verbindung stehen. 
Diese Bedeutung hat es in deut von Adam Smith aufgestellten Satze, daß 
die Arbeitstheilung in der Ausdehnung des Marktes ihre Grenzen findet. 
Ebenso sagt man: das russische und das ungarische Getreide findet seinen 
Markt in Westeuropa. Dagegen kann das Wort ,Markt' im erstern Sinne 
nur dailn gebraucht werden, wenn eine gewisse Verbindung zwischen den 
Käufern besteht, und zwar eine Verbindung, die sich darin äußert, daß die 
selben gegenseitig von ihrem Vorgehen Kunde haben. 
Das Charakteristische eines solchen Marktes ist die Thatsache, daß ans 
demselben zu diesem oder jenem Zeitpunkte für eine jede der verschiedenen 
Waren nur ein bestimmter Preis gezahlt wird. So wurde am 8. Juni 1894 
an der Wiener Getreidebörse der Hektoliter Weizen (76—81 kg schwer) i £ 
nach der Qualität mit 6 fl. 90 kr. bis 7 fl. 75 kr. gehandelt, und an dein 
nämlichen Tage stellte sich an der Wiener Effectenbörse der Preis für 100 Mt- 
Reichswährung in Banknoten auf 62 fl. 27 1 / 2 kr. Geld. Man kann diese 
Wahrheit in die Formel bringen: Es kann auf einem und demselben Markte 
nicht zwei Preise für die nämliche Ware geben. Es gibt vielmehr nur einen 
Preis für eine und dieselbe Ware und dieser ist der Marktpreis. 
Wie bildet sich nun der Marktpreis? Dieser Vorgang läßt sich durch 
wenige Worte charakterisiren: Der Marktpreis hängt unmittelbar von An 
gebot und Nachfrage ab, und wird mittelbar von den Productionskosten der 
verschiedenen Güter und von dem Werthe für die Einzelnen bestimmt. 
Diese vier den Marktpreis bedingenden Factoren müssen wir jetzt einer 
nähern Beleuchtung unterziehen. 
Unter Angebot und Nachfrage versteht man dem Nächstliegenden Wort- 
sinn gemäß zwei dem Abschluß eines jeden Kaufes vorausgehende Vorgänge- 
die Bekundung des Wunsches, ein Gut durch die Hingabe eines andern J 11 
erwerben (Nachfrage), und das Ausbieten eines Gutes in der Absicht, dafür 
ein anderes in seinen Besitz zu bringen (Angebot). 
Wo der Gebrauch des Geldes eingeführt ist, bezeichnet man also fll* 
Angebot die Erklärung jemandes, daß er bereit ist, gewisse Güter gegen Geld 
hinzugeben, und als Nachfrage den Ausdruck der Absicht, solches dafür 
zu zahlen. 
Im weitern Sinne sind aber Angebot und Nachfrage nicht als ver 
einzelte Vorgänge, die sich zwischen zwei Personen oder doch nur zwischen 
einer geringen Anzahl von Personen vollziehen, sondern als Inbegriff der ent 
sprechenden Handlungen ganzer Kreise von Menschen aufzufaffen. Die Wir''
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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