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Economic essays

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Bibliographic data

fullscreen: Economic essays

Monograph

Identifikator:
1753623200
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136107
Document type:
Monograph
Title:
Economic essays
Place of publication:
New York
Publisher:
Macmillan
Year of publication:
1927
Scope:
viii, 368 S.
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 1. Begriff der hausinduftrie 
21 
diejenige Betriebsform der kapitaliftifchen Unternehmung, bei welcher die 
Arbeiter in ihren eignen Wohnungen oder Werkftätten befchäftigt werden.“ 
Nun ift es ja begreiflich, da|z Marx, der dem Kapital die ganze Schuld für 
jede Not im modernen Wirtfchaftsleben aufbürdet, und ebenfo Sombart, der 
faft ganz in marxiftifcher Anfchauungsweife lebt, auch bei der Erörterung der 
Hausinduftrie die leitende Stellung des Kapitals als das Hauptfächliche be 
trachten. Aber eine genauere Unterfuchung zeigt doch, dajz das Kapital gerade 
in der Hausinduftrie bei weitem nicht von der Bedeutung ift wie in der Fabrik- 
induftrie, ja dajz gerade der geringe Kapitalbedarf den Verleger zur haus- 
induftriellen Organifation reizt. Hier bedarf es keines ftehenden Kapitals für 
Fabrikräume und Mafchinen, fondern nur etwas umlaufenden Kapitals für 
Entlohnung und meiftens auch für Rohftoffe. Es ift alfo im Verlagsfyftem 
nicht fo fehr das Kapital, das durch unfichtbare Fäden die Arbeiter feffelt, 
als vielmehr die kaufmännifche Gefchicklichkeit des oft ziemlich kapitalarmen 
Verlegers, wie Sombart felbft (a. a. 0.) fchildert. Die Bedeutung des Kapitals 
für die Organifation der Hausinduftrie, für die wirtfchaftliche Lage der Heim 
arbeiter foll nicht verkannt werden. Aber das Wefen der Hausinduftrie nur 
aus dem Kapital verftehen wollen kann man nur, indem man einerfeits die 
hiftorifchen Vorgänge bei Entftehung der Hausinduftrie überfieht oder ein- 
feitig auffajzt, anderfeits bemüht ift, alle wirtfchaftlichen Erfcheinungen auf 
eine einheitliche Formel, die des Kapitalismus, zurückzuführen. Dajz Marx 
bei feiner Auffaffung zu einfeitig die „dezentralifierte Fabrik“, nicht aber die 
andern z. B. auf Entwicklung aus dem Handwerk oder bäuerlichen Hausfleijz 
beruhenden Formen der Hausinduftrie betrachtet hat, geht aus den zitierten 
Worten von Marx hervor. 
Robert Liefmann hat fich feine Theorie über die Verlagsarbeit 
auf Grund des Atelierfyftems in der Markircher Hausweberei gebildet. Die 
Frage, ob diefe Atelierarbeit überhaupt noch Hausinduftrie fei und wie fie 
theoretifch aufzufaffen fei, fehlen ihm auf Grund der herrfchenden Theorie 
unlösbar. Die Verfuche, diefe Organifation theoretifch zu verftehen, führten 
ihn zu feiner neuen Auffaffung. J ) 
Es kommt Liefmann vor allem darauf an, Verlagsarbeit und Fabrikarbeit 
ftreng auseinander zu halten. Der Unterfchied liegt nach ihm in der Verfchieden- 
heit des beiden Arbeitsverhältniffen zugrunde liegenden Vertrags. Der Vertrag 
des Fabrikarbeiters ift eine Dienftmiete, wodurch der Menfch „feine ganze 
*) R. Liefmann, Über Wefen und Formen des Verlags, Tübingen 1899: vgl- 
auch Liefmann, Die Hausweberei im Elfaft. Schriften des Vereins für Sozial 
politik, Bd. 84-
	        

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Modern Business Geography. World Book Company, 1930.
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