Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundlinien unserer Handelspolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundlinien unserer Handelspolitik

Monograph

Identifikator:
1757542078
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-134903
Document type:
Monograph
Title:
Studies in securities
Edition:
Revised
Place of publication:
New York
Publisher:
Jas. J. Oliphant & Co.
Year of publication:
1927
Scope:
81 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundlinien unserer Handelspolitik
  • Title page
  • Index
  • Die Bedeutung der Handespolitik
  • Entwicklung unseres Außenhandels
  • Systeme der Handelspolitik
  • Aufgaben der Handespolitik
  • Mittel der Handelspolitik
  • Geschichtliche Entwicklung unserer Handelspolitik
  • Die gegenwärtige Zollgesetzgebung unserer Monarchie
  • Unsere wichtigsten Handelsgebiete
  • Die handespolitische Struktur der Monarchie

Full text

18 
das damals rein agrarische, daher am Agrar-Export und Industrie-Import 
lebhaftest interessierte Ungarn in seinem Parlamente eine freihändlerisch 
gerichtete Vertretung besaß. Jahre hindurch genossen die landwirtschaftlicheil 
Produkte fast keinerlei Zollschutz; unter beu verschiedensten Begünstigungs 
titeln konnten sie, besonders vom Westen, in den Bereich der Monarchie ge 
bracht werden. Die Träger der Schutzzollpolitik waren 
im Anfang ausschließlich die Industriellen und Ge 
werbetreibenden. Die Landwirte wurden erst dann die Bundes 
genossen der Industriellen, als schlimme Erfahrungen, ja sogar schließlich 
bitterste Nöte sie dazu zwangen. 
Landwirtschaft und Schutzzoll. 
Wie schon angedeutet, stand seit dem Handelsvertrag mit Deutschland 
vom Jahre 1868 unsere Westgrenze für Getreideeinfuhr offen; dieselbe stieß 
nur im Osten und Südosten auf Zölle. Im Jahre 1873 war die Getreideernte 
in Ungarn knapp ausgefallen. Die ungarische Regierung verlangte daher 
und erhielt die Zustimmung der österreichischen zur Gewährung der zollfreien 
Getreideeinfuhr für ein Jahr. Im Sommer dieses Jahres stiegen die Ernte 
aussichten, gleichzeitig aber sanken die Getreidepreise. Die 
ungarischen Landwirte erklärten nun, an diesem Niedergänge der Preise sei 
nur die ungehemmte Einfuhr rumänischen und russischen Ge 
treides schuld und verlangten wieder nach den Getreidezöllen. In 
Oesterreich stemmte man sich dagegen und forderte die Aufrechterhaltung 
der Z o l l f r e i h e i t für Getreide, bei der es zunächst blieb. Der 
Zolltarif von 1878 enthielt zwar zahlreiche von Industriellen ver 
langte Schutzzölle, gab aber die Einfuhr der meisten landwirt 
schaftlichen Produkte frei. 
Indessen sollte bald auch in der Landwirtschaft ein gründlicher Umschwung 
der Meinungen eintreten. Im Gefolge einer furchtbaren Wirtschaftskrisis 
in ihren Oststaaten, die Hunderttausende mit einem Schlage arbeitslos machte, 
und mit Hilfe der unzähligen Einwanderer aus Europa hatten die Ver 
einigten Staaten von Nordamerika begonnen, die ungeheueren Ländereien 
niemals wirtschaftlich benützten Bodens in ihren Zentral- und Weststaaten 
zu kultivieren. Eines der riesigsten Getreide-Anbau gebiete 
der Welt entstand dort. Der jungfräuliche Boden gab willig die köstlichsten 
Ernten. Gewaltige Ströme und ein rasch entstehendes Netz von sich gegenseitig 
durch niedrige Tarifsätze bekämpfenden Eisenbahnen ermöglichten einen 
billigen Transport in die Hafenstädte der Union am Atlantischen 
Ozean; von dort nach den Häfen des Mittelmeeres und der Nordsee war die 
Fahrt gleichfalls nicht teuer. Dank diesen niederen Produktious- und Fracht 
kosten vermochte der amerikanische Weizen, aber auch amerikanisches 
Fleisch und F e t t, Ende der siebziger Jahre schon in Europa den 
heimischen Produzenten Konkurrenz zu machen. Zunächst wurde Deutschlands 
Landwirtschaft, welche bisher England mit Lebensmitteln versorgt hatte, 
aus diesem alten Absatzgebiete herausgeworfen, so daß sich die Getreidemassen 
im Lande selbst anhäuften und die Preise drückten; die französische Landwirt
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundlinien Unserer Handelspolitik. Verlag des Katholischen Volksbundes für Österreich, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.