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Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1758279451
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136273
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Bernhard http://d-nb.info/gnd/118701657
Title:
Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
58 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I.
  • II.

Full text

Strukturwandlungen der Weltwirtschaft 
47 
Teile ihres Antlitzes von Grund auf umgestaltet. Dieser Vergleich ist auch 
insofern zutreffend, als Erdbeben und zyklische Krisen früher in größerem 
Ausmaße strukturverändernd gewirkt haben, als es heute der Fall ist. 
Die Konjunkturschwankungen sind seit langem Gegenstand der 
sozialökonomischen Forschung, die ursprünglich im wesentlichen auf 
die Phase der »Krisis« gerichtet war, später aber dem gesamten Kreislauf 
Rechnung trug und erst dadurch zur eigentlichen Konjunkturlehre ge- 
langte. Ich persönlich vertrete nun mit aller Bestimmtheit den Stand- 
punkt, daß mittels der bisher in der Konjunkturtheorie zur Anwendung 
gekommenen Methoden vorläufig nicht einmal das im engeren Sinne 
volkswirtschaftliche, geschweige denn das weltwirtschaftliche Kon- 
junktur- bzw. Krisenphänomen erklärt werden konnte. 
Der Abstraktionsmechanismus der Konjunkturtheorie, die Deduk- 
tionen der verschiedenen Konjunkturlehren vermögen zwar auf Grund be- 
stimmter empirischer Ausgangsdaten gewisse allgemeingültige Zusammen- 
hänge aufzudecken — trotzdem aber hat das heiße Bemühen um Auffindung 
der theoretischen Gesetze des Konjunkturzyklus noch keine denk- 
notwendige Lösung gezeitigt, und alle Versuche zwecks Auffindung einer 
empirischen Gesetzmäßigkeit leiden an Unzulänglichkeiten und 
Fehlern. In dem Glauben aber an solche Gesetzlichkeit und damit an 
eine rein theoretische Interpretation des wirtschaftlichen Lebens wurzelt 
das Bemühen um Barometer und Prognose. 
Nun liegt mir nichts ferner, als die Fruchtbarkeit der Auseinander- 
setzungen über die Entstehungsursachen der »Konjunktur«, nicht zuletzt 
also die Bemühungen um den Aufbau einer dynamischen Theorie der 
Wirtschaft anzuzweifeln und den Gedanken abzulehnen, daß es das Schick- 
sal jeder Phase ist, die nächste, sie ablösende aus sich heraus in vorbe- 
stimmter Gestalt gebären zu müssen. Mögen indessen auch die Bewegungs- 
erscheinungen der einzelnen Wirtschaftsfaktoren und der verschiedenen 
Märkte in ihrem Verhältnis zueinander richtig beschrieben werden, strittig 
ist bis auf den heutigen Tag die den Konjunkturprozeß mit seinen typi- 
schen Phasen auslösende Ursache geblieben. Ist es das Geld, oder sind 
es die Güter, und im letzten Fall: deren Hervorbringung oder deren 
Verzehr? Quantitätstheorie und Disproportionalitätstheorie, diese wieder 
als Überproduktions- oder Unterkonsumtionslehre, um die Unzahl der 
vertretenen Anschauungen in Hauptgruppen zusammenzufassen, stehen 
sich einstweilen noch unversöhnlich gegenüber. 
Viel Arbeit wird noch zu leisten sein, bis über die Schlüssigkeit der 
einzelnen Lehren, über den Wert ihrer Ausgangspunkte und Daten und 
damit über den Grad ihrer »Wirklichkeitsnähe« klare Erkenntnis möglich 
ist. Hauptproblem der Theorie ist darum heute die richtige Datenaus- 
wahl, die Hereinnahme der wirklich für die Erklärung der Konjunktur
	        

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Strukturwandlungen Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1927.
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