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Der österreichische Exporteur

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Bibliographic data

fullscreen: Der österreichische Exporteur

Monograph

Identifikator:
1759937118
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-139324
Document type:
Monograph
Title:
Versand- und Zollvorschriften im Verkehr mit dem Ausland [Im Aufl. d. Bergischen Industrie u. Handelskammer zu Reimacheid zusgest u. bearb von d. Zollauskunftstelle d. Handelskammer]
Edition:
5. nach d. neuesten Stande bearb. Aufl
Place of publication:
Remscheid
Publisher:
Ziegler [u.a.]
Year of publication:
1927
Scope:
124
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

In Deutschland haben wir es auch bei den modernsten Unter- 
nehmern in ihrer wirtschaftlichen Einstellung mit Ideengängen zu 
tun, denen noch zünftlerischer Solidargeist anhaftet. Ist bei uns 
eine Industrie oder eine Branche übergründet, kommt irgendeine 
Produktionssparte gegenüber den Rohmateriallieferern oder zegen- 
über ihren Fabrikateabnehmern nicht mehr nach ihrem Willen 
zurecht, so ist der nächste Gedanke, durch die Schaffung von 
Konditionen, festen Bindungen und Konventionen doch noch ihren 
Willen durchzusetzen. Daraus erwächst dann beinahe „von ganz 
allein“ das Kartell mit Absatzregulierung und Preisterror. Diese 
in Deutschland üblichen Unternehmerverbindungen sind trotz aller 
entgegengesetzten Behauptungen letzten Endes Zünfte, die jeden 
Aussenseiter auf dem Markte ebenso jagen wie im Mittelalter die 
Herren Handwerker den Bönhasen (den nicht geprüften, den 
„wilden“ Meister). In den Vereinigten Staaten ist diese Entwicklung 
nicht möglich geworden, es fehlten die historischen Voraussetzungen. 
Hier schwemmte die Einwanderung während eines Jahrhunderts 
alljährlich neue wirtschaftliche Energien ans Land. Die Ein- 
wanderungswellen warfen ihre Spritzer weit über das riesenhafte 
Gebiet der Vereinigten Staaten. Jeder Neuling „fing neu an“, keiner 
kümmerte sich um den anderen, alle hatten die gleichen Rechte, 
soweit ihre Ellenbogen reichten. Hier gab es keine Möglichkeiten 
allgemeiner Kartellierungen und Preisbindungen. Der Unternehmer 
musste über den anderen Unternehmer hinweg, wenn er nicht 
wollte, dass der andere über ihn hinwegsprang! Es gab kein Aus- 
ruhen auf dem Thron des Erfolges, keine Innung, die den Preis für 
Stiefelbesohlen, keine Konvention, die die Zahlungsbedingungen, 
und kein Kartell, das die Grundsätze festlegte, nach denen dem 
Aussenseiter der Hals umzudrehen sei. 
Aus dieser Entwicklung und Eigenart ist auch zu erklären, dass 
in Amerika das Land der Trusts entstand. Eher war Alleinmacht 
möglich als Kartellvereinbarung! Aber auch die Trustherrschaft 
untersteht im Gegensatz zu Deutschland in Amerika einer eigen- 
artigen und merkwürdigen Korrektur. Es ist nicht die Antitrust- 
gesetzgebung, deren Wert für die Praxis bei uns häufig noch 
allzu hoch eingeschätzt wird, es ist die geistige Einstellung des 
Amerikaners, es ist eine wahre Dollarphilosophie, die die Trusts 
kontrolliert. Es ist die Idee vom „Dienst am Kunden“, der Glaube 
an die Allmacht des Erfolges aus „Organisation“, aus Durch- 
denkung des Betriebes, es ist das Misstrauen gegen den anderen, 
dessen Verdienstmethoden man ahnt, weil man von sich selbst 
weiss, wie Geld verdient wird, und es ist die Meinung, dass auch 
in der Produktionsmaschinerie der Trusts immer noch verteuernde 
Fehlerquellen beseitigt werden können. Die Nichtkritik an den 
Trusts würde bedeuten, dass deren Einkommen sich zur Rente 
= 
öU
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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