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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Über die „Grundbegriffe“ VIII. 
137 
Aber selbst dieser Vorstoß, auch ihn vorläufig nur, um das Bild 
abzurunden, das ich in aller Eile von dem möglichen Gehalt jener 
„harmlosen“ Sprachsitte entwerfen wollte. Noch ein Wort über den 
tieferen Zusammenhang, dem sich diese Sprachsitte einflicht. 
Mit dem Brauche, das nachsinnlich beschaute Wort „Begriff“ zu 
heißen, gibt sich in einem einzelnen, aber markigen Zuge etwas nach 
außen kund, das ich als herkömmliche Logik bezeichnen möchte. 
Das Verhältnis des Wortes zum Denken ist freilich nur in einer be 
schränkten Hinsicht Gegenstand der Logik. Aber man tut dem Aus 
drucke „herkömmliche Logik“ keine sonderliche Gewalt an, sofern 
man ihm auch die erkenntnistheoretischen und psychologischen Voraus 
setzungen unterstellt, von denen das herkömmliche Denken unbewußt 
ausgeht. 
„Denken in herkömmlichen Anschauungen“ — wie diese Wendung 
gemeint ist, und eben nicht im Geiste eines Schlagwortes, das sofort 
auch ein anmaßendes wäre, sondern nüchtern und sachlich, das habe 
ich schon an früher Stelle zu erläutern gesucht; seither hat es wohl 
der einfache Hergang der Kritik klarer gemacht, in welchem Geiste 
man sich dieser Wendung bedienen darf. So wage ich es auch, von 
einer herkömmlichen Logik zu sprechen; abermals im Vertrauen, daß 
die Kritik nur weiterzulaufen braucht, um auch hier die Taufrede sach 
lich zu unterstützen. 
Mit dem herkömmlichen Denken bedingt sich die herkömmliche 
Logik ganz ebenso, wie es Denken und Logik überhaupt tun. Die 
herkömmliche Logik baut sich einfach aus den logischen Anschauungen 
auf, von denen das herkömmliche Denken getragen wird; die ihrer- 
seits jedoch wieder nur mit dem letzteren zugleich von Dasein sindl 
Denn es ist die herkömmliche Logik zunächst nur eine Logik als Tat, 
gegeben mit dem wirklichen Gebaren eines verwirklichten Denkens. 
Sie ist gleichsam das ungeschriebene Gewohnheitsrecht jenes Denkens, 
das an der Pflege der Wissenschaften tätig ist. 
Nur in dem einschränkenden Sinne dieses Gleichnisses ist die 
herkömmliche Logik die in die Tat umgesetzte Logik als Wissen 
schaft. Sie zweigt nicht eigentlich von dem ab, was man die wissen 
schaftliche Logik nennen darf, die im Fluß des Strebens nach 
Erkenntnis verharrt; sondern eher von dem, was öfters die Logiker 
selbst bekämpfen müssen, bald als „Schullogik“ (Mi 11), bald als 
„formale Logik“ (Wundt); obwohl es zu jener Ruhe in sich selber 
gelangt ist, der man unwillkürlich Achtung entgegenbringen muß; 
die sich andererseits aber auch so gut auf das Herkommen reimt. Nur 
diese „Schullogik“ — der Name fährt dem erklärenden Zusammen
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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