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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

Contents: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. [i.E. VI.] Schluß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Das subjektivistische Zeitalter i. seinem Verhältnis z. individualistischen. 83 
beginnt Wilhelm von Humboldt den Aufbau eines Staatsideals 
des Subjektivismus. Ja selbst die Grundanschauungen einer 
subjektivistischen Frömmigkeit werden durch Schleiermacher schon 
entwickelt, was eine volle Tiefe der Erkenntnis subjektivistischen 
Seelenlebens voraussetzt: „Der ewige Verstand befiehlt es, 
und auch der endliche kann es einsehen, daß diejenigen Ge— 
stalten, an denen das einzelne am schwersten zu unterscheiden 
ist, am dichtesten aneinander gedrängt stehen müssen; aber 
jede hat etwas Eigentümliches; keiner ist dem anderen gleich, 
und in dem Leben eines jeden gibt es irgendein Moment, wo 
er, sei es durch die innige Annäherung eines höheren Wesens 
oder durch irgendeinen elektrischen Schlag, gleichsam aus sich 
selbst herausgehoben und auf den höchsten Gipfel desjenigen ge— 
stellt wird, was er sein kann.“ (Reden über die Religion, 1799.) 
Aber dieser Abschluß war, wie gesagt, nur ein vorüber— 
gehender. In den Tiefen der Anteil nehmenden Gesellschaft 
dauerte die Gärung fort; Goethe ist in den Zeiten seiner 
höchsten Klärung keineswegs populär gewesen. Und ergriff 
nicht selbst die Dioskuren von Weimar der weiterwallende 
Strom von neuem, wenn sie, Goethe seit etwa 1798, Schiller 
seit etwa 1800, neben dem Klassizismus Neigungen zur Romantik 
verrieten? Denn die Romantik ist die ganz legitime, in ihren 
tiefsten Tiefen ganz nationale Fortsetzung des Sturmes und 
Dranges: wie sie denn an diesen unmittelbar in all den 
Gegenden anschloß, in welche die Einwirkungen des Klassizis⸗ 
mus nicht gelangt waren. 
In der Romantik rrecht eigentlich verbinden sich erst alle 
emanzipatorischen Formen des neuen Seelenlebens: der Punkt 
wird erreicht, in welchem sich das Neue, nur dem Genius 
seiner eigensten Freiheit folgend, am entschiedensten auslebt. 
Und wie verschieden erscheint da doch das Persönlichkeitsideal 
auch noch von dem des Klassizismus! Man geht wohl gelegent⸗ 
lich schon von dem Grundsatze aus, daß das höchste Sittlichkeits⸗ 
prinzip nur dem Quell der reinsten persönlichen Intuition ent— 
springen könne: so gibt es denn keine normative Ethik mehr, 
denn jedes Sittengesetz mache den Menschen zum Automaten;
	        

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Comparison of Rates of Duty in the Tariff Act of 1930 and in the Tariff Act of 1922. Government Printing Office, 1930.
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