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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

37 
die möglichen Folgen der Erfindung meistens nicht 
voraussehen. 
Sahen die Erfinder der ä ᷑ö—a ja, sehen 
sogar jeßzt die Erfinder der gewaltigen Technik unserer 
Zeit den Klassenkampf zwischen Arbeit und Kapital, den 
hre Erfindungen immer mächtiger entfesseln und immer 
schärfer zuspißzken? Sehen sie die sozialistische Gesellschaft, 
die mit durch ihre Erfindung entstehen muß? Der Wensch, 
sogar der gemilste, blieb bis jeßt blind für das Werden 
der Gesellschaft. Zu seinen Taten wird er durch gesellschaft— 
liche Bedürfnisse gezwungen. Unter dem Kapitalismus 
waren ihm diese Bedürfnisse, wenn auch unklar, so doch 
bekannt, aber ex wußte nicht, wohin die Befriedigung der 
Bedurfnisse die Gesellschaft führen würde. Er wurde von 
den gesellschaftlichen Kraͤften beherrscht. Er lebte im Reich 
der Notwendigkeit. 
Erst in einer kommunistischen Gesellschaft, wenn die 
Produklionsmittel gemeinsames Eigentum sind, wenn sie 
bewußt angewandt und beherrscht werden, erst dann wird 
der Rensch nicht nur die gesellschaftlichen, ihn zu seinem 
Handeln zwingenden Kräfte und, Bedürfnisse erkennen, 
ondern auch das Ziel, wohin sein Handeln ihn führt, und 
die Folgen, die aus seinem Handeln hervorgehen. Jede 
Verbesserung der Technik wird größeres Glück, mehr Frei⸗ 
heil fur die geistige und körperliche Entwicklung zur Folge 
haben Keine neue Erfindung wird unvorhergesehene heil⸗ 
lose Drangsale herbeiführen, sondern jede wird den Indi⸗ 
biduen die Freiheit zur vollkommeneren Entwicklung brin⸗ 
gen und damit die Bedingung für das Glück aller Menschen 
sortwährend vorvollkommnen. 
Freilich, die Produktivkräfte, die materiellen Produk⸗ 
tionsberhallnisse drängen uns zum Kommunismus, und 
auch in der kommunistischen Gesellschaft werden wir von 
den Produktivkräften, von der kommunistischen Produk⸗ 
tionsweise abhängig sein Insofern wird immer das ge— 
sellschaftlche SGein den Geist beherrschen, werden wir nie 
e fein Aber wenn wir dies nicht mehr blind, passiv er⸗ 
leiden, wenn wir nicht mehr von der zügellosen Bewegung 
der Techmt fortgerissen werden, nicht mehr gleich armen 
Zerftreuten Momen“, sondern bewußt als ein Ganzes 
rodugieren, wenun war die Folgenunserer ge— 
ertfchaftlichen Taken voraussehen, dann 
sind wir, un Vergleich zu jetzt, free i, dann sind wir aus 
dem düsteren Reich des blinden Schicksals ins herrliche Licht 
der Freiheit getreten. Die absolute Freiheit haben wir
	        

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Das Baugewerbe in Der Volks-, Berufs- Und Betriebszählung von 1925. Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard), 1930.
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