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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

—— —— 
wesentlichen die kleinen Leute, die Bauern, Handwerker 
und Arbeiter treffen. 
Die soziale Gesetzgebung würde zweifellos sehr kost— 
spielig sein, wenn sie allen billigen Anforderungen ent— 
prechen sollte. Ganz zu vermeiden ist sie aus Furcht vor 
dem Proletariat nicht. Mer zu teuer darf sie den besitzen⸗ 
den Klassen nicht werden, und deshalb muß sie notwen— 
digerweise ungenügend sein und nebenbei die Arbeiter auch 
noch mit einem Teil der Kosten belasten. 
Dies war in Deutschland kurzgefaßt der Gedanken— 
gang der großen Kapitalisten, der Bergwerks- und Hüt— 
kenbesitzer, der Metallindustriellen, der Textilfabrikanten, 
der großen Reeder und der Bankiers. 
Jeder wird nunmehr berstehen, daß die Neigung die— 
ser Klasse nach mehr Pauzerschiffen und Soldaten und nach 
einer größeren Kolonialmacht und ihre Abneigung gegen 
zute soziale Reformen sich um so stärker zeigten, je größer 
die Inleressen dieser Klasse wurden. Ein starker Impe— 
rialismus und Militarismus und ungenügende Sozial— 
reform gehen also Hand in Hand. 
Aehnlich verhielt sich die Junkerklasse zu diesen Fra— 
gen. Alb bornierte Landjunker waren sie gegen Kolonial— 
politik und Marinismus gleichgültig; nur soweit sie ihnen 
neue Herrschaftsgebiete mit eintraͤglichen Verwaltungs— 
posten boten, söhnten sie sich als regierende Partei damit 
Almählich aus Dagegen war die Armee, in der sie alle 
Offiziersstellen inne hatte, ihre ureigenste Domäne; als 
Bebleter über die Armee waren sie der Bourgeoisie in 
hrer Furcht vor dem Proletariat unentbehrlich,. Als 
Militärstaat war Preußen emporgekommen; auf der 
Armee beruhte seine Großmachtstellung, deshalb forderten 
die Junker mmer neue Hunderte von Millionen für die 
Armee. 
Daß das dazu nötige Geld aus indirekten Steuern, 
aus Zöllen aufgebracht werden sollte, versteht man um 
o leichter, weil diese Zölle den Junkern persönlich noch 
Millionen einbrachten; ohne die Zölle hätten sie schon 
längst Bankrott gemacht. 
Die Junker sind giftige Feinde der Arbeiterklasse und 
die schlimmsten Gegner der Sozialreforme Die fruheren 
Landbewohner, die sich dem junkerlichen Despotismus 
durch die Flucht in die Stadt entzogen, betrachten sie als 
ihre davongelaufenen Sklaven. Deren Lage verbessern 
hieße die Landflucht fördern; und nur diese zwingt sie zu
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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