Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Monograph

Identifikator:
1759941719
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137382
Document type:
Monograph
Title:
Compte rendu des travaux de la Chambre Syndicale pendant lʹannée 1926
Place of publication:
Marseille
Publisher:
Soc. Anonyme du Sémaphore de Marséille
Year of publication:
1927
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Documents Annexes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

N 
— 7° 
musste so wirken, weil einmal der Abbau der Kohle (wie erwähnt) 
heute noch allgemein durch Handarbeit geschieht und hierbei kein 
Arbeiter mehr leisten kann als seine physische Konstitution zu 
lässt; zum andern sind die natürlichen Verhältnisse, unter denen 
die Kohle, das zu gewinnende Objekt, vorkommt, seit 1889/90 
zum mindesten im Durchschnitt für den Abbau nicht günstiger 
geworden. Dies führt uns zu obigen »gewissen Schwankungen« 
in den Selbstkosten zurück. Sie sind in der Natur des Bergbaues 
begründet. Es muss nämlich 1 ) dem Abbau der Kohlenflötze, 
d. h. der eigentlichen Kohlengewinnung, vorhergehen zuerst die Aus 
richtung, d. h. die Massnahmen, die dazu dienen, um überhaupt durch 
Schächte oder Strecken zum Flötze zu gelangen; sodann die Vor 
richtung, d. h. die Zerlegung der Flötze in zum Abbau geeignete 
Felder. Es liegt auf der Hand, dass die Selbstkosten dann — 
unter sonst gleichen Verhältnissen — besonders gering sind, 
wenn möglichst wenig »unproduktive Arbeiten« (d. h. Arbeiten 
bei denen, wie z. B. bei der Ausrichtung keine Kohle gewonnen 
wird) sich auf möglichst viel Kohlengewinnung verteilen. Diese 
Forderung ist aber nur sehr relativ zu verwirklichen, denn man 
kann die Aus- und Vorrichtung nicht vorher bestimmen, weil man die 
Dauer und die Intensität der die Förderung bestimmenden Hausse 
nicht kennt, und so kann man die unproduktiven Arbeiten nicht 
ausgleichend verteilen, sondern muss sie oft forciert betreiben. 
Zweitens werden in Haussezeiten schwerer zu bauende Flötze 
in Angriff genommen, die nur mit steigenden Kosten zu gewin 
nen sind (falls gleiche Technik herrscht). Die Erscheinung, dass 
im Anfang der Hausse die Kosten einige Zeit sinken, ist darauf 
zurückzuführen, dass man in ruhigen Zeiten Müsse hat, sich auf 
eine bessere Konjunktur zu präparieren, d. h. genügend aus- und 
vorzurichten, was gleich abgebaut werden kann. Dieser Abbau 
pflegt dann sehr häufig unter Zurücksetzung der bösen »unpro 
duktiven Arbeiten« erst einmal vor sich zu gehen — lockt doch 
der Preis. Aber die »unproduktiven Arbeiten« melden sich spä 
ter wieder und oft nicht in geringerem Masse. 
Drittens pflegen in Hausse die Materialpreise für die Betriebe 
und für Betriebserweiterungen, die jetzt häufig in leicht erklärlicher, 
1) Ich setze bei diesen Erörterungen den kontinuierlich-intensiven Betrieb vor- 
aus und erkläre bloss, warum an sich in Hausse die Produktionskosten steigen müssen. 
Dass nämlich diese noch besonders steigen, wenn etwa irgendwelche Betriebsstö 
rungen im Abbau oder bei der Förderung hinzutreten, ist klar.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Steinkohlenbergbau in Preussen Und Das Gesetz Des Abnehmenden Ertrages. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.