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Wege zur Rationalisierung

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Bibliographic data

fullscreen: Wege zur Rationalisierung

Monograph

Identifikator:
1760044229
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137264
Document type:
Monograph
Title:
Wege zur Rationalisierung
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
[Frankf. Societäts-Dr.]
Year of publication:
1927
Scope:
92 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Organisation der Rationalisierungs-Bewegung / von H. Hinnenthal. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Reichskuratoriums für Wirtschaftlichkeit, berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

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64 eine vor. Etwaige Bestellungen notiert er hinter den Namen der Vereine. Letztere sind auf den Bestellzetteln verzeichnet. Es wird natürlich nicht blindlings darauf losbestellt, sondern die Einkäufer der Konsumvereine haben die Offerten der Konkurrenz mit gebracht und vergleichen nun Muster und Preise mit denjenigen der Großeinkaufsgesellschaft. Meist wird der Einkaufsleiter noch beson ders beauftragt, Konkurrenzofferten der in Frage kommenden Waren einzuholen. Auf dem Einkaufstage liest er dann die Offerten vor oder er stellt sie tabellarisch zusammen, läßt sie vervielfältigen und dann zirkulieren. Die Vertreter der Konkurrenzfirmen werden persön lich zu den Einkaufstagen nicht zugelassen. Nur die dem Zentral- verbande angeschlossenen Produktivgenossenschaften und die Berlags- gesellschaft deutscher Konsumvereine haben zuweilen Vertreter auf den Einkaufstagen. In früheren Jahren wurden auch andere Firmen zugelassen. Heute dagegen ist die Verbindung zwischen der G. E. G. und ihren Arbeitnehmern eine so innige, daß man- Fremde nicht mehr zuläßt. Dagegen kommt es vor, daß die Vertreter der Kon kurrenzfirmen den Einkaufstag benutzen, um mit den anwesenden Ein käufern der Konsumvereine privatim zu verhandeln und vielleicht mit einigen von ihnen in einem Restaurant zusammentreffen. Das Vergleichen der Muster geschieht sehr gewissenhaft. Man geht in der Feststellung der Qualität so weit, daß man z. B. Bohnen kochen läßt und sie dann zum Probieren im Kreise herumreicht. Ist die Konkurrenz günstiger, so wird der Vertreter der G. E. G. darauf aufmerksam gemacht; dies kann z. B. bei Seife vorkommen. Die G. E. G. hat eine Seifenfabrik in Sachsen, deren Produktions kosten aber ziemlich hoch sind. Das ist darauf zurückzuführen, daß die G. E. G. nicht nur als Produzent mustergültig dastehen will, sondern auch als Arbeitgeber. Sie bezahlt Löhne, die bis zu 20 o/o höher sind als in Erwerbsbetrieben, und ihre sozialen Einrichtungen stehen einzig da. So kommt es, daß sie bei Lieferungen, die mit gro ßen Transportkosten verbunden sind, wie z. B. nachSüdwcstdeutsch- land, kaum noch zu konkurrieren vermag. Es kommt noch hinzu, daß ihre Ware in der Qualität besser sein soll als die der Konkurrenz, was aber der Konsument leider nicht immer einsieht oder infolge seiner geringen Warenkenntnisse nicht immer zu beurteilen im stande ift. 26a ) Auf den Einkaufstagen bringt man derartige Dinge vor. Ferner ist, was ich nebenbei bemerke, auf den Generalversammlungen der 26 a) Vielleicht spielen auch noch andere Gründe mit, die mir unbekannt geblieben sind.

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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