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Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

Monograph

Identifikator:
1767108885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-147081
Document type:
Monograph
Author:
Paneth, Erwin
Title:
Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Year of publication:
1926
Scope:
XIV, 245 Seiten
Illustrationen, graphische Darstellungen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
  • Title page
  • Contents
  • A. Geschäftliche Reklame
  • B. Reklame für Länder und Gemeinden
  • C. Die Personenreklame
  • D. Die Wahlreklame
  • E. Die Ideenreklame
  • Index

Full text

7 
207 
Führer des Heeres, die treuen Gefährten in Schlacht und Sieg, alle auf 
weißen Rossen. Prächtigen Anblick gewährt das große Gefolge der 
Legaten (Stabsoffiziere) in ihren goldglänzenden Rüstungen auf reich 
geschmückten Pferden. Nun folgen die tapferen Truppen, von dem 
Centurionen (Hauptleuten) geführt. Hoch ragen die Legionsadler und 
die Zeichen der Kohorten; zwei wiedereroberte Adler der Legionen des 
Varus werden stürmisch begrüßt. . 
Großer Jubel empfängt die Abordnungen der acht rheinischen 
Legionerm, besonders der vier niederrheinischen, bei denen viele Stadt- 
römer dienen. Die lorbeerbekränzten Krieger singen muntere Sieges- 
und Lobeslieder auf ihren Feldherrn, aber auch Spottlieder, in die 
das Volk lachend miteinstimmt. Hinter den Linientruppen rasseln 
dröhnend die Wurfmaschinen einher, die Katapulten und Ballisten. 
Den Schluß des Zuges endlich bilden die Hilfsvölker in ihren farben- 
reichen Nationaltrachten, Schleuderer von den Belarischen Inseln und 
von Kreta, Kohorten aus den neuerworbenen Provinzen Rhätien und 
Vindelicien, auch Germanen darunter, besonders Bataver vom Nieder- 
rhein, angestaunt von den Umstehenden. voll Staunen ihre Umgebung 
musternd. 
Unter dem immer wieder erneuten Jubel der Menge, die bis zu 
den höchsten Sitzen hinauf die weite Rennbahn erfüllt, verläßt der 
Zug langsam den Circus maximus. Um den Palatin herum, auf dem 
aus dunklen Laubhecken der kaiserliche Palast hervorschimmert, 
wendet er sich nach Nordwesten auf die gut gepflasterte heilige Straße 
[via sacra).‘“ 
MODERNE FESTZÜUGz 
Im Hinblick auf die mit diesen Triumphzügen verbun- 
denen Gefahren eines politischen Umsturzes gewährte der 
Senat die Bewilligungen hierzu immer seltener. So mußte der 
Feldherr Lucullus nach seinem Sieg über Mythradates 
(69 v. Chr.) 3 Jahre vor den Toren Roms mit seinem Heere 
auf die Bewilligung des Triumphzuges durch den Senat 
warten. 
Im Mittelalter und in der Neuzeit wurden dieTriumphzüge 
durch Fest- und Huldigungszüge ‚abgelöst. Berühmt ist in 
dieser Richtung die Defilierung der französischen Truppen vor 
Napoleon nach seiner Flucht von Elba und der Festzug an- 
läßlich der silbernen Hochzeit des österreichischen Kaiser- 
paares im Jahre 1879, welcher von Hans Makart in unver- 
gänglichen Werken der Malerei festgehalten wurde. Der 
Triumphzug wird gegenwärtig auch im Dienste der Reklame 
für sonstige Persönlichkeiten, insbesondere von Politikern 
benützt; er hat sich auch hierbei als überaus wirksames 
Reklamemittel erwiesen. 
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Entwicklung Der Reklame Vom Altertum Bis Zur Gegenwart. Oldenbourg, 1926.
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