Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923

Monograph

Identifikator:
176805004X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-171838
Document type:
Monograph
Author:
Hanusch, Ferdinand http://d-nb.info/gnd/118701460
Fränkel, Richard http://d-nb.info/gnd/1146033133
Title:
Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923
Place of publication:
Wien
Publisher:
Arbeit u. Wirtschaft, Wiener Volksbuchh. in Komm.
Year of publication:
1923
Scope:
54 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Referat des Abgeordneten Ferdinand Hanusch auf dem Zweiten österreichischen Gewerkschaftskongreß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923
  • Title page
  • Referat des Abgeordneten Ferdinand Hanusch auf dem Zweiten österreichischen Gewerkschaftskongreß
  • Übersicht über die sozialpolitische Gesetzgebung in Österreich von 1919 bis 1923

Full text

höchsten Würdenträger dieses Staates — unter ihnen auch 
der Bundespräsident Hainisch — bemühen sich, daß Maßregeln 
getroffen werden, um die Geburtenzahl zu vermehren. Durch 
eine Kinderversicherung, die es dem verheirateten Arbeiter er— 
möglichen würde, seine Kinder auch entsprechend zu ergiehen, 
wäre der Geburtenrückgang zu beseitigen, soweit es nur von 
der Frage abhängt. Aber die Arbeiterfrauen sind bescheidener 
geworden, sie sagen sich: Nur Kinder bekommen, damit der 
Totengräber eine Beschäftigung hat, dazu geben wir uns 
nicht her. 
Der Abbau des Mieterschutzes war von den 
Christlichsozialen schon zu der Zeit geplant, als wir noch m 
der Regierung saßen. Ich verstehe nur das eine nicht, daß es 
sogar Unternehmer gibt, die gegen den Mieterschutz wettern, 
obwohl der Mieterschutz eine Exportprämie für die Industrie 
ist. (Zustimmung.) Auch das zeigt wieder, wie wenig die 
Unternehmer ihr Interesse zu vertreten verstehen. 
Aber mit dem Mieterschutz ist die Wohnungsfrage noch 
nicht gelöst, sie ist auch durch die Schaffung von Siedler— 
genossenschaften oder dadurch nicht gelöst, daß Gemeinden 
Wohnungen bauen, wie zum Beispiel heuer in Wien noch 
2000 Wohnungen geschaffen werden sollen. Das alles kann 
das Wohnungselend wohl mildern, aber nicht beseitigen. Wenn 
es beseitigt werden soll, muß alles zusammenhelfen. Ich habe 
schon seinerzeit den Vorschlag gemacht, die Regierung möge 
ein Gesetz über die Enteignung von Bauplätzen dem Hause 
vorlegen. Denn die Bauplätze werden heute nicht um öster— 
reichische Kronen, sondern um ausländische Valuta gehandelt 
und dadurch wird die Bautätigkeit außerordentlich verteuert. 
Wenn das Enteignungsgesetz geschaffen ist, soll man weiter die 
österreichischen Banken verpflichten, für 28 Prozent ihrer 
Angestellten Wohnungen zu bauen. Das würde allein in Wien 
sofort 5000 Wohnungen ergeben. In diese neuen Häuser, die 
nicht unter dem Mieterschutz stehen und daher höhere Zinse 
haben würden, brauchten Bankangestellte nicht einzugiehen. 
Es gibt Leute genug, die hohe Zinse bezahlen und anderen 
ihre unter dem Mieterschutz stehenden Wohnungen freimachen 
könnten. Man müßte sich weiter die Frage vorlegen, ob nicht 
auch die Industrie zu verpflichten wäre, für 5 Progent ihrer 
Arbeiter und Angestellten Wohnungen herzustellen. Auf dem 
Lande müssen die Unternehmer, wenn sie Arbeiter haben 
wollen, Häuser hinstellen. In Obersteiermark war zum Bei—
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Sozialpolitik in Österreich 1919 Bis 1923. Arbeit u. Wirtschaft, Wiener Volksbuchh. in Komm., 1923.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.