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Der Weg der Reparation

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Bibliographic data

Metadata: Der Weg der Reparation

Monograph

Identifikator:
1769367772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-186190
Document type:
Monograph
Title:
Ansprachen und Vorträge
Place of publication:
Oldenburg
Publisher:
Stalling
Year of publication:
1925
Scope:
50 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weg der Reparation
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Von Versailles zum Londoner Ultimatum
  • Teil II. Die Politik der Erfüllung und der Kampf um das Moratorium
  • Teil III. Die Besetzung des Ruhrgebiets
  • Teil IV. Der Dawesplan
  • Teil V. Der Ausblick auf das Ziel

Full text

der Micumverträge aber hat, so schwere Opfer es auch der 
deutschen Wirtschaft auferlegte, bis zur endgültigen Regelung der 
Verhältnisse an Rhein und Ruhr auf Grund des Londoner Ab- 
kommens vom 16. August 1924 bestanden und den Alliierten, 
sogar nach Abzug der Besatzungs- und Verwaltungskosten, erheb- 
liche Einkünfte gebracht, 
Durch die Tatsache, daß Deutschland aus eigener Kraft seine 
Währung und seinen Haushalt zu einer Zeit der allerschlimmsten 
finanziellen und wirtschaftlichen Not geordnet hat, wird einwand- 
frei die These widerlegt, mit der bis dahin die überwiegende 
Mehrheit der Wirtschaftskundigen in aller Welt jeden früheren 
Versuch der Markstabilisierung bekämpft und abgetan hatte, Die 
Mark zu stützen und das Gleichgewicht im Reichshaushalt anzu- 
streben, galt ganz allgemein als verkehrt und aussichtslos, solange 
nicht die Reparationsfrage geregelt sei. 
Nun denn: Niemals sah das Reparationsproblem so schwarz 
und unlösbar aus wie im Herbst 1923, als die Rentenmark einge- 
führt und die Finanzen des Reichs saniert wurden. Daß der 
Dawesplan kommen, und daß die Gewaltpolitik ein Ende nehmen 
würde, davon hatte damals kein Mensch eine Ahnung, Das große 
Reformwerk gelang, obwohl anscheinend alle Vorbedingungen 
wirtschaftlicher und finanzieller Art dazu fehlten. Es gelang, weil 
bitterste Not das ganze deutsche Volk endlich belehrt hatte, daß 
es’ vor allen Dingen eine feste Währung haben müsse, um über- 
haupt weiterleben zu können, Diese Ueberzeugung hatte bei einem 
großen Teil des Volkes bisher gefehlt, Im Gegenteil: viele deutsche 
Wirtschaftskreise befanden sich in den Jahren der allmählichen 
Markentwertung ganz wohl, weil ihre Geschäfte gut gingen und 
ihre Verdienste in Papiermark groß aussahen, Sie erklärten eine 
plötzliche Rückkehr zur Goldwährung oder, was praktisch auf 
dasselbe hinauslief, eine Stabilisierung der Papiermark, die nicht 
etwa ganz von selbst kommen würde, für eine große, wirtschaft- 
liche Gefahr. Bei solchen Widerständen im eigenen Volke, die bis 
in‘ die Regierungskreise hineinreichten, war die Papiermark vor 
dem völligen Untergang nicht zu retten. Erst als das ganze Volk 
sich von der Verderblichkeit der Inflation überzeugt hatte, war es 
267
	        

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Der Weg Der Reparation. Societäts-Druckerei G.m.b.H., Abteilung Buchverlag, 1926.
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