Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaftlichkeitslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

143 
ihr gegenüber richtig zu verhalten; auch die sogenannte Antreiberei 
ist an manchen Unfällen schuld. Es tut daher eine systematische 
Propaganda not, um die Aufmerksamkeit der Arbeiter auf die 
Möglichkeit der Gefahr zu lenken und ihn derart zu erziehen, daß 
er sich unbewußt vorschriftsmäßig verhält; es gilt den Kampf gegen 
Gleichgültigkeit, Sorglosigkeit, Leichtsinn. Aber lange Ausführungen 
über die Verhütung von Unfällen werden kaum gelesen, und wenn, 
so machen sie wenig Eindruck; wirksamer ist eine geschickte 
Bilderreklame gegen Unfälle, wie sie in den Vereinigten Staaten, 
in England, in Deutschland und nun auch in Österreich gehandhabt 
wird. Da sind z. B. die Bilder, welche die deutsche Unfallverhütungs- 
bilder A. G., in der Unternehmer und Arbeiter gemeinsam arbeiten, 
herausgibt. Wie aber dem Verfasser ein Funktionär (Dr. Erben) der 
Österreichischen Alpinen Montan A. G. mitteilte, wirken manche der 
deutschen Bilder zu kraß, erzeugen im Arbeiter Angst vor der 
Maschine oder Arbeit; psychologische Versuche ergaben, daß 
80 Prozent der damit befaßten Arbeiter diese Art von Plakaten 
abgelehnt haben; besser sei es, auf den Verstand als auf die 
Angst zu wirken, zu zeigen, wie eine Arbeit richtig, ohne Gefahr 
auszuführen ist, und wie sie falsch, mit Gefahr verbunden, aus- 
geführt wird und welche Folgen dies hat. 
Die Schweiz hat eine Einrichtung, die geeignet ist, den Unfällen 
wirksam zu begegnen: die gesetzliche Bestimmung, daß nicht bloß 
Betriebsinhaber, die vorgeschriebene Verhütungsmaßregeln nicht ein- 
führen, sondern auch Arbeiter gestraft werden (mit Geld), die sich dieser 
Vorrichtungen nicht bedienen. Am rationellsten ist wohl eine wirklich 
arbeitende Unfallverhütungskommission oder Fachausschüsse, 
von Unternehmern, Arbeitern und Ingenieuren beschickt, wie sie die 
deutschen Berufsgenossenschaften der Unfallversicherung kennen, 
die vielfach sehr erfolgreich arbeiten. Zum Beispiel wurde Zahl und 
Schwere der Unfälle in einer Hochbauberufsgenossenschaft weit 
unter das errechnete Ausmaß herabgedrückt, so daß auch die Umlage 
ıinter dem Betrage zurückblieb, den die (bloß rechnenden) Mathe- 
matiker kalkuliert hatten. In Österreich gab (und gibt) es nur Territorial- 
anstalten, so daß die rein fachliche Bekämpfung der Unfälle arg 
vernachlässigt wurde; auch die Verhütungskommissionen gelangten 
zu keiner rationellen Tätigkeit. 
Eine besonders wirksame Unfallpolitik treibt man in den Ver- 
zinigten Staaten. Es gibt da einen eigenen großen National Safety
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.