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Sittlichkeit in Ziffern?

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Bibliographic data

fullscreen: Sittlichkeit in Ziffern?

Monograph

Identifikator:
1779816413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-167099
Document type:
Monograph
Author:
Michels, Robert http://d-nb.info/gnd/118733737
Title:
Sittlichkeit in Ziffern?
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 229 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil IV. Akzessorische Fragen der moralstatistischen Kausalitäten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sittlichkeit in Ziffern?
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Theoretische Vorfragen
  • Zweiter Teil. Statistische Vorfragen
  • Dritter Teil. Kriterien
  • Teil IV. Akzessorische Fragen der moralstatistischen Kausalitäten
  • Schlußbemerkung
  • Index

Full text

u 
Vierter Teil. 
3. Urlaubsbeschränkung und Verlust des Rechts auf Be- 
förderung für Geschlechtskranke. 
4. Errichtung von unter militärischer Kontrolle und ärzt- 
licher Untersuchungspflicht stehenden Bordellen für 
Offiziere und Mannschaften ®?, - 
B. Ferner treten im Kriege stets starke, sich affektiv äußernde, 
ideale Potenzen auf. Zumal rührt sich die nationale Solidarität. 
Es kommt zu einem „Kollektivschlagen vieler Herzen“, zu 
einem alles bindenden und verbindenden Patriotismus, der vor- 
übergehend selbst die ökonomischen, die sozialen und die 
Parteiunterschiede zum Schweigen bringt („Es gibt keine Par- 
teien mehr“, „L’Union Sacree‘“88), Außerdem, wenn der 
Kriegsausbruch und die darauf folgende Zeit auf der einen 
Seite die erotische Angriffslust des Mannes (Zusammenhänge 
zwischen Krieg und Sexualität®?) mehrt, so vermindert er 
dafür auf der anderen Seite die Widerstandskraft des Weibes. 
Einmal aus den bisher angezeigten Ursachen heraus, dann aber 
auch aus dem Mitleid des Weibes mit dem den Gefahren ent- 
gegengehenden Mann und aus weiblicher Dankbarkeit gegenüber 
der männlichen Opferwilligkeit (Gefühlen, die der erotisch er- 
57 Burke, S. 310. — Dr. Burke selbst schlägt zwei Lösungen vor: 
Alle Frauen und Mädchen in weitem Umkreise aus der Kriegszone aus- 
zuweisen (S. 312); alle Männer, die unehelichen Verkehr gepflogen, bei 
Androhung schwerer Strafen zu zwingen, sich innerhalb ı2 Stunden (nach 
dem Beischlaf) zu prophylaktischer Behandlung zu melden (S. 315). 
% Die sich auch bis ins häusliche Leben erstreckt und die selbst die 
Distanzen zwischen Herrschaft und Dienstbotenschaft mindert. „Im Krieg 
ist das. Dienstmädchen etwas gestiegen. Wenn es einen Bruder oder Schatz 
hat, der sich im Feld auszeichnet, fällt etwas vom Glanz seiner Taten auf 
die Herrschaft, die sich mehr als sonst mit dem Dienstmädchen unterhält 
und von ihm die Briefe aus dem Feld geben läßt zum Weiterzeigen, Sogar 
wenn Besuch da ist, wird es ins Gespräch gezogen ‚Gell Kathi, Ihr Bruder 
steht bei Arras?‘ und auch der Schatz wird gesellschaftsfähig, ja sogar‘ 
das Kind,“ (In den Süddeutschen Monatsheften vom April 1916, S. 151.) 
59 Vgl. Michels, Geschlechtsmoral, S. 15.
	        

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Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
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