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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Monograph

Identifikator:
1779856016
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164114
Document type:
Monograph
Author:
Mahraun, Artur http://d-nb.info/gnd/118781278
Title:
Das Jungdeutsche Manifest
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Jungdeutscher Verl.
Year of publication:
[1928?]
Scope:
208 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIV. Abschnitt. Einzelfragen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Jungdeutsche Manifest
  • Title page
  • I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
  • II. Abschnitt. Die alte bürgerliche Volksordnung
  • III. Abschnitt. Die neue Ordnung des Volkes
  • IV. Abschnitt. Organisationsformen und Führungsformen
  • V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
  • VI. Abschnitt. Die Lehre von der Gemeinschaft
  • VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
  • VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
  • IX. Abschnitt. Neuregulierung des Reiches
  • X. Abschnitt. Die Kur
  • XI. Abschnitt. Die Reichsführung
  • XII. Abschnitt. Werhaftigkeit und Volksstaat
  • XIII. Die Volksdienstpflicht
  • XIV. Abschnitt. Einzelfragen
  • XV. Abschnitt. Der Jungdeutsche Orden
  • XVI. Abschnitt. Die neue Aufgabe des Ordens
  • XVII. Abschnitt. Der Weg zum Volksstaat
  • Contents

Full text

——— 
—— 
— T— 
Die christliche Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches ist in 
zwei große Kirchen geteilt. Wer die nationale Einheit dieses Reiches 
auf das Glaubensbekenntnis zu der einen oder der anderen Kirche 
begründen will, der zerstört die Möglichkeit einer Reichseinheit. Keine 
der beiden Kirchen fordert einen solchen Chauvinismus ihrer Gläu— 
bigen. Beide Kirchen fordern von ihren Gläubigen die Erfüllung 
der staatsbürgerlichen Pflichten gegenüber der historisch gewordenen 
und darum gottgewollten jeweiligen Obrigkeit. Das Großdeutsche 
Reich, die Sehnsucht aller Träume deutschen Volkstums, ist zur Hälfte 
dem katholischen und zur Hälfte dem evangelischen Glauben zugetan. 
Wer also nur vom Standpunkt eines Glaubens und 
einer Kirche denkt, der zertrennt das Deutsche Reich in 
zwei Teile. Wer aber die Einheit des Reiches im Geiste 
derchristlichen Nächstenliebe nächstgeborener oder nächst— 
lebender Nachbarn will, der muß das irdische Leben 
vom Standpunkte der religiösen Duldsamkeitbetrachten. 
Diese Duldsamkeit ist für beide Kirchen Gesetz, wenn die Freiheit 
der kirchlichen Gebräuche gesichert ist. 
Beide Kirchen sind in ihrem Wesen duldsam. Die katholische Kirche 
ist in den Dogmen ihrer Religionsübung unduldsam. Die evangelische 
Kirche ist selbst in der Auswirkung ihres Glaubensbekenntnisses 
duldsam. 
Die religiöse Einstellung des Volksstaates wurzelt in der demü— 
tigen Achtung der Religiosität. Eine Gefährdung der Religion irgend— 
zines Volksteiles ist eine Unmöglichkeit. 
Diese Betonung und Bewertung der seelischen Auffassungen und 
Begriffe sichert jede Religion vor Vergewaltigung ihres Eigenlebens. 
Die Achtung vor dem religiösen Bekenntnis des Einzelnen wird zur 
Sicherung gegenüber jeder Gefährdung der religiösen Freiheit. Damit 
ist allen denen der Boden unter den Füßen entzogen, die aus der 
angeblichen Gefährdung der Religion politische, ja noch mehr, sogar 
parteipolitische Münze zu schlagen versuchen. 
Diese Grundsätze bestimmen das Verhältnis der Kirche zum 
Volksstaat. 
179
	        

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Das Jungdeutsche Manifest. Jungdeutscher Verl., 1928.
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