Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
1780948581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-168414
Document type:
Monograph
Author:
Smith, Henry Justin http://d-nb.info/gnd/124454801
Title:
John Pierpont Morgan, der Weltbankier
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Reissner
Year of publication:
1928
Scope:
310 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Eisenbahnkämpfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Posten im Altertum. 747 
von Ort zu Ort. Viel älter ist der Gebrauch brieflicher Mitteilungen; hat man doch in 
Ägypten unter Ruine» Briefe aufgefunden, die ans dem 15. Jahrhundert v. Chr. 
herrührten und auf Thontafeln mit babylonischer Keilschrift geschrieben waren; bekannt 
ist ferner aus der Bibel (II. Buch Samnelis 11, 14) der Uriasbrief, den König David 
an Joab schrieb; auch Homer erlvähnt einen Brief, und Sappho dichtete im 7. Jahr 
hundert (v. Chr.) ein Rätsel, dessen Auflösung wir dem Leser überlassen: 
Es gibt ein Wesen, dessen zarte Brut Zu allen Menschen, die sie hören sollen, 
Im falt'gen Kleide seiner Mutter ruht; Bon Land zu Land und durch der Wogen Grollen, 
lind sind die Kleinen auch der Stimme bar, Selbst der Entfernteste vernimmt sie noch; 
Dringt ihre Sprache dennoch wunderbar Er hört sie nicht, und er versteht sie doch. 
Von den späteren Griechen und Römern haben wir ganze Briefsammlungen in ge 
bundener und ungebundener Rede, die in jeder Beziehung den schönsten Erzeugnissen der 
klassischen Litteratur beigezählt tverden. Die äußere Form der Briefe war sehr verschieden. 
In ältester Zeit beschrieb man Thon- oder Holztafeln und Lammfelle, während man später 
meist kunstreich ans Papyros- 
rohr verfertigtes, zartes ägypti- 
ches Papier benutzte, selbiges 
parfümierte, zierlich zusammen 
rollte, mit seidenen Bändern 
umwand und diese mit Siegel- 
tvachs und gestochenen Pet 
schaften oder Ringen schloß. 
Ähnlich den persischen wa 
ren auch die alten römischen 
Posteinrichtungen. Schon unter 
der Republik mußten die in den 
Provinzen reisenden Beamten 
von den Bewohnern nach ge 
setzlichen Bestimmungen ver 
pflegt und mit Vorspann weiter 
befördert werden. Ebenso ver 
schmähten die Senatoren nicht, 
mit Freipässen, die mehrere 
Jahre gültig waren, kostenfrei 765. Komischer Eilbote, 
zu reisen. Cäsar bediente sich 
immer, wenn er sich znm Heere begab, einer Tag und Nacht fahrenden Kalesche, deren 
Vorspann ihm gratis geleistet wurde. In den Provinzen unterhielten die Statthalter 
Ordonnanzen und Eilboten sowohl für ihre amtlichen Berichte als auch für Privat 
briefe. Nach dem Falle der Republik wendete der Kaiser Augustus der Vervoll 
kommnung der postalischen Einrichtungen, welche nunmehr „cursus publicus“ genannt 
wurden, seine besondere Aufmerksamkeit zu, weil ihm dieselben zur Beherrschung des 
großen, weiten Weltreiches außerordentliche Dienste leisteten. Er führte an den Haupt 
punkten des Reichs auf Kosten der Provinzen Fahrposten ein, durch deren Vermittelung 
er seine Befehle und Anweisungen entweder schriftlich oder durch geeignete Personen 
mit großer Schnelligkeit bis an die äußersten Grenzen des Reichs gelangen lassen 
konnte, und die ihm zugleich dazu dienten, von wichtigen Vorfällen und Ereignissen in 
den Provinzen und den angrenzenden Ländern in kürzester Frist Kenntnis zu erhalten. 
Der kaiserliche Postdienst war so gut geregelt, daß Augustus Nachrichten aus Kleinasien 
in zwanzig, aus Parma in fünf Tagen empfing. Zu bemerken ist hierbei jedoch, daß, wie 
schon oben erwähnt, alle diese Einrichtungen lediglich zu Regierungszwecken hervorgerufen 
und unterhalten wurden, und daß für den Privatverkehr davon kein Gebrauch gemacht 
werden konnte. Zur Übermittelung privater Nachrichten und Sendungen mußte man 
daher, wenn sich dazu keine andere Gelegenheit darbot, besondere Boten verwenden. So 
94*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Über Die Bedingungen Der Industriellen Entwicklung Russlands. J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.