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Kaufmanns Herrschgewalt

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Bibliographic data

fullscreen: Kaufmanns Herrschgewalt

Monograph

Identifikator:
178203353X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174918
Document type:
Monograph
Title:
Inkassotarif für Asien, Afrika und Australien
Place of publication:
Hamburg
Year of publication:
1927
Scope:
55 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kaufmanns Herrschgewalt
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Der Weg zum geschäftlichen Erfolg
  • II. Des Geldes ABC
  • III. Silberwährung
  • IV. Das gemeinschaftliche Interesse von Arbeit und Kapital
  • V. Sparen eine Pflicht
  • VI. Wie kann man ein Vermögen erwerben ?
    VI. Wie kann man ein Vermögen erwerben ?
  • VII. Reichtum und sein Gebrauch
  • VIII. Das Schreckgespenst der Trusts
  • IX. Englisch-amerikanische Handelsbeziehungen
  • X. Geschäft
  • XI. Die Stahlfabrikation des neunzehnten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten
  • XII. Lebensunterhalt in Großbritanien und in den Vereinigten Staaten
  • XIII. Die natürlichen Öl- und Gasquellen im westlichen Pennsylvania
  • XIV. Der dreibeinige Stuhl
  • XV. Eisenbahnen einst und jetzt
  • XVI. Eisen und Stahl daheim und in der Fremde
  • XVII. Die Manchester-Schule und die Gegenwart
  • XVIII. Was für Tarife würde ich aufstellen, wenn ich Zar wäre ?

Full text

138 
X. Geschäft. 
eignet, seine Einsicht zu schärfen, sondern auch seine Kräfte zu 
erhöhen; sein Beruf unterscheidet sich auch' dadurch von allen an 
deren Berufen, daß er ihn nicht auf ein absehbares Gebiet be 
schränkt und den Geist in engen Grenzen hält, sondern einen 
Mann dahin führt, sein Urteil auf große und vveitumfassende An 
schauungen zu gründen. Kein anderer Lebensberuf umfaßt so viele 
Probleme, kein anderer fordert eine so weitumfassende Anschauung 
der Dinge. Ich glaube deshalb, man darf ruhig behaupten, daß 
die geschäftliche Laufbahn die geistigen Kräfte erweitern und er 
höhen muß. 
Andrerseits erscheinen andere Berufsarten insofern um ein 
Unermeßliches edler, als ihr Hauptendzweck nicht in Geldsachen 
besteht; sie bleiben daher von der schlimmsten, mit jeder ge 
schäftlichen Laufbahn verbundenen Gefahr frei; denn die Lauf 
bahn des Kaufmanns ist, wenn im Unrechten Geiste unternom 
men, die schmutzigste von allen Berufsarten. Zweifellos ist Geld 
machen das erst, was junge Leute, die sich dem Kaufmanns 
stande widmen, im Auge haben. Doch, obgleich zunächst das 
wichtigste, darf es doch nicht der letzte Endzweck des Geschäfts 
mannes sein. 
Der Geschäftsmann kann durch Entwicklung der Hilfsquellen 
seines Landes, durch Arbeitsschaffung für Tausende und durch 
Unterstützung von Erfindungen, die für die Menschheit eine Wohl 
tat sind, der Welt von allergrößtem Nutzen werden. Der er 
folgreiche Geschäftsmann erhebt sich gar bald über den Stand 
punkt des bloßen Geldverdienens. Er sucht vielmehr seinen größten 
Stolz in der Ausdehnung seiner internationalen geschäftlichen Be 
ziehungen und in seinen Schiffen, die jedwedes Meer befahren. 
Der Fabrikant wieder findet in seinen Angestellten, in seinen 
Werken, in seinen Maschinen und deren Verbesserungen, sowie 
in der Vervollkommnung seiner' Werkstätten und seiner Metho 
den sein Hauptinteresse und seine hauptsächlichste Belohnung. Und 
der Gewinn, den er einheimst, ist ihm nicht nur als Geldgewinn, 
sondern fast mehr noch als Zeichen seines geschäftlichen Er 
folges willkommen. Neben der rein prosaischen hat jedes Ge 
schäft auch seine romantische Seite. Der junge Mann, der bei 
einer Finanzfirma beginnt und mit hunderterlei verschiedenartigen
	        

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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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