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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1782566376
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-169787
Document type:
Monograph
Author:
Rörig, Fritz http://d-nb.info/gnd/116593113
Title:
Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Year of publication:
1928
Scope:
284 S.
Kt.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Dev moderne Imperialismus. 
153 
Verwaltung Gelegenheit zu weitgehender Selbstbetätigung finden 
wird. 
Es sind so eine ganze Reihe der verschiedenstenVorstellungskreise, 
die sich des Wortes «Imperialismus» bedienen. Bestrebungen zur Be 
gründung von Siedlungskolonien und zur Ausbreitung des eigenen 
Volkstums, unter Umständen von der ausgesprochenen Absicht ge 
leitet, die Eingeborenenbevölkerung zu vertreiben und zu vernichten, 
nennen sich in der gleichen Weise «imperialistische» wie die Versuche, 
Eingeborenenreiche zu unterwerfen und unter Ausschluß jeder Sied 
lungstätigkeit zu beherrschen. Bewegungen zum bundesstaatlichen 
Zusammenschluß eines Mutterlandes mit seinen Kolonien auf der 
Grundlage der völligen Gleichberechtigung aller Teilnehmer heißen 
ebenso «imperialistische» wie Unternehmungen, deren einziger Zweck 
der ist, mit Waffengewalt ein abhängiges Kolonialreich zu begründen. 
Jedes Volk, das durch wirtschaftliche Erschließung, politische Be 
herrschung oder kriegerische Eroberungen über seine Landesgrenze 
hinausstrebt, gibt an, imperialistische Ideale zu verfolgen. Je nach 
den Möglichkeiten, die sich dieser nationalen Ausbreitung bieten 
— sei es Auswanderung in leerstehende Gebiete oder Beherrschung 
eingeborener Völkerschaften —, muß natürlich die Erscheinungsform 
dieses Imperialismus wechseln. 
Soweit man nun in der Tat unter Imperialismus nichts anderes 
versteht als den Versuch, eine Herrschaft (imperium) über fremde 
Völker zu begründen oder eine solche auf ein Gebiet auszudehnen, 
das man mit den eigenen Volksgenossen auffüllen möchte, ist diese 
Auffassung richtig. Dann ist der moderne Imperialismus nichts 
anderes als eine auf der Anwendung moderner Hilfs- und Macht 
mittel beruhende Ausbreitungsbewegung. Sie unterscheidet sich von 
früheren, auf die Begründung solcher Herrschaftsverhältnisse ab 
zielenden Bewegungen nur dadurch, daß sie sich einer modernen 
Technik bedient und sich meist gegen verhältnismäßig tiefstehende 
Bevölkerungen richtet. Man mag ihr außerdem zubilligen, daß sie, 
soweit die Unterwerfung solcher Bevölkerungen in Frage steht, sich 
nicht bloß deren Ausbeutung, sondern auch in gewissem Sinne deren 
soziale Erziehung zum Ziele setzt. Es ist so zweifellos in den mo 
dernen Ausbreitungsbewegungen, neben aller eigensüchtigen Aus 
beutungslust, doch der Gedanke der sozialen Hebung, die Vorstellung 
einer Kulturmission enthalten.
	        

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Die Kontrolle Der Rechnungslegung (in Der Privatwirtschaft). Buchdruckerei Robert Noske, 1914.
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