Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Gruppe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

Gruppenbewußtsein und sonstiges Kollektivbewußtsein. 353 
außer einem gemeinsamen (genauer vielmehr gemeinschaftlichen) 
Affekt und einem ebensolchen Objekt auch ein ebensolches Subjekt. 
2. Wir haben im Vorstehenden die drei Typen der bloßen Gleich- 
heit, der Gemeinsamkeit und der Gemeinschaft unterschieden. Und zwar 
sprechen wir von gemeinschaftlichem Bewußtsein da, wo die Überzeu- 
gung oder der sonstige Bewußtseinsinhalt zu den Angelegenheiten der 
Gruppe gehört; von Gemeinsamkeit aber, wo keine Gruppe besteht oder 
wenigstens keine Gruppenangelegenheit vorliegt, aber das Bewußtsein 
der Gleichheit eine Verbindung zwischen den Beteiligten mit sich bringt, 
oder wo die Gleichheit der Überzeugung aus einem Zusammenwirken der 
Beteiligten entstanden ist, oder endlich die gleiche Überzeugung in ver- 
schiedenen Individuen unter gegenseitiger Beeinflussung entstanden oder 
die legtere wenigstens nachträglich eingetreten ist. — Wir beschäftigen 
uns im Folgenden weiter mit den beiden Typen der Gemeinsamkeit und 
der Gemeinschaft sowohl in reiner wie in gemischter Form. Die tatsäch- 
liche Fülle der verschiedenen Formen ist mit dem bisher Gesagten noch 
nicht erschöpft. Vielmehr können wir an den bisher festgestellten For- 
men noch nach drei Richtungen hin wiederum Untertypen unterscheiden. 
Erstens bestehen nämlich bei allen Formen wesentliche Unter- 
schiede in dem Grade der sinnlichen Verbundenheit. 
Es gibt in dieser Beziehung einen Gegensag zwischen anschaulicher und 
unanschaulicher Vergesellschaftung und den entsprechenden Formen der 
gegenseitigen Beeinflussung. Die einfachsten Formen des Kollektiv- 
bewußtseins treten da auf, wo eine Gruppe räumlich beisammen und durch 
unmittelbare persönliche Wechselwirkung verknüpft ist, wie bei einem 
Theaterpublikum, einer Volksversammlung oder einer andächtigen Ge- 
meinde. In anderen Fällen finden die Wechselwirkungen zum großen 
Teile auf dem Wege des brieflichen oder gedruckten Verkehrs oder der 
persönlichen Übermittlung von Botschaften statt. Auch hier kann man 
noch von einem Kollektivbewußtsein sprechen, freilich in einem etwas 
veränderten und erweiterten Sinne. Wenn jemand die Nachricht emp- 
fängt, daß eine große Versammlung einmütig einen bestimmten Entschluß 
zefaßt hat und sich daraufhin ihm anschließt, und wenn die Teilnehmer 
jener Versammlung nachträglich von weiteren derartigen Fällen Kennt- 
nis erlangen, so wird auch hier jeder Einzelne durch das Bewußtsein 
der Gleichheit der Stellungnahme der anderen in der Stärke seiner eige- 
nen Überzeugung gekräftigt. 
Ferner müssen wir bei der Lehre vom Kollektivbewußtsein der 
Tatsachen eingedenk sein, die man wohl unter dem Namen des Un- 
bewußten zusammenfaßt: es gibt verschiedeneGrad%t der Be- 
wußtheit; eine Menge von wichtigen Bewußtseinsvorzängen verlau- 
Vierkandt, Gesellschaftslehre. 
ln 
a
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.