Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

nn 
CRY 
38 Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft. 
PP N TTTTZZ2 2 zz NT 
persönlicher wie in überindividueller und unpersönlicher Form. In seiner reinen 
Form bedeutet der Trieb die Bereitschaft zur höchsten Aktivität in polarisierter Form 
und gewissermaßen eine Erhebung des Ich über sich selbst. 
1. In seiner einfachsten Form können wir den Instinkt der Unter- 
ordnung beobachten bei einem Hunde, der vor einem stärkeren Art- 
genossen oder auch vor seinem Herrn bei einem Vergehen, für das ihm 
unter Umständen Strafe drohen würde, sich auf den Rücken legt und da- 
durch wehrlos macht. Von dem Zustande der Furcht ist dieses Ver- 
halten deutlich unterschieden: denn jener führt entweder zur Flucht oder 
im Verhinderungsfall zum Verkriechen oder dazu, daß das Tier sich duckt 
und möglichst in sich zusammenzieht. — Wenden wir uns dann dem 
Menschen zu, so zeigt sich zunächst das Kind in charakteristischer Weise 
von dem Instinkt der Unterordnung beherrscht. Man denke an die Art 
und Weise, wie wir kleine Kinder sich in die Ordnung des Hauses ein- 
fügen sehen: ihr Ton und ihre sonstigen Ausdrucksbewegungen lassen 
ein Element der Freiwilligkeit, ja gelegentlich der Freudigkeit in ihrem 
Verhalten erkennen. Ebenso kennzeichnend ist der Ton der Billigung 
und des. Respektes, der Überlegenheit und der Sicherheit, in dem sie 
wohl jüngere Geschwister über das schickliche Verhalten im Familien- 
kreise oder über die Schulordnung aufklären. Auf die völlige Verschie- 
denheit von der Gesinnung der Furcht braucht kaum hingewiesen zu 
werden. Noch deutlicher ist der Sachverhalt bei den gemeinschaftlichen 
Spielen; bei dem Gehorsam, der den Spielregeln in der Regel noch er- 
heblich blinder als den Geboten des Hauses gezollt wird: von Furcht vor 
der überlegenen Stärke der Führer kann in manchen Fällen nicht die 
Rede sein. Die größere Willigkeit der Unterordnung aber erklärt sich 
daraus, daß die Kinder gleichsam ihre eigenen Angelegenheiten betreiben: 
ihr ‚eigenes Ich ist an der Spielordnung als an ihrer eigenen Schöpfung 
im höchsten Maße beteiligt. Erinnert sei endlich noch an ihr Verhalten 
gegenüber Erwachsenen, die eine Autorität ihnen gegenüber besigen: wie 
ausgetauscht ist hier das eben noch verdrossene oder zürnende Kind, voll 
von Eifer und Freundlichkeit, und tut dem verehrten Menschen zu Ge- 
fallen, was es ihm nur an den Augen absehen kann. Ist in solchen Fällen 
auch oft ein Bestreben unverkennbar, für gutes Wetter zu sorgen, so 
werden wir darin angesichts der übrigen Tatsachen nur ein hinzutreten- 
des Oberflächenmotiv zu erblicken haben. 
Die Erwachsenen verhalten sich entsprechend gegenüber autorita- 
tiven und führenden Persönlichkeiten. Die genialen Führerpersönlich- 
keiten der Weltgeschichte nach Art eines Napoleon zeigen im großen, was 
wir in kleinerem Maßstabe täglich um uns beobachten können: ihr Wesen 
ruft in ihrer Umgebung eine blinde Hingabe hervor, die eine völlige Un- 
möglichkeit eines Widerstandes in sich schließt. Burckhardt schildert
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Mexico. Seidel, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.